Abverkauf überall

HIER KÖNNTE EIN COUNTDOWN MODUL STEHEN, TUT ES ABER NICHT. 🙂

Noch könnt ihr in den letzten Stunden bevor die TPD 2 (Tabakproduktrichtlinie) in ihrer zweiten Stufe zündet Liquids nach alten Vorgaben kaufen.

Das heißt, sofern der Händler das im Verkauf hat oder anbietet:

  • Nikotinhaltige Liquids mit mehr als 10ml und mehr als 20mg / ml Nikotin (oder auch 2%).
  • Nikotinhaltige Basen mit mehr als 10ml Verpackungsgröße und mehr als 20mg / ml Nikotin.

Wer einen Einkauf ohne Einschränkung noch einmal genießen will muss nun schnell zuschlagen. Es verbleiben nur noch wenige Stunden. Theoretisch ist ein Einkauf bis 20.5.2017 um 23:59 möglich.

Bis dahin muss der Verkauf zumindest bezahlt werden um als Verkauf zu gelten. Ob der Händler das dann noch annimmt ist eine andere Sache. Jeder muss für sich so agieren dass er kein Problem bekommt.

Wer in den Shops stöbert kann große Rabatte ergattern. Es gibt große Gebinde zu relativ günstigem Kurs.

Bei einigen Händlern, wie bei Surmount, gilt bereits einen Tag früher die neue Regelung. Diese Händler wollen nicht bis zur letzten Minute nach alten Regeln verkaufen.

Die gute Begründung lautet dass die Shopumstellung nicht ganz ohne ist. Bei einem Fehler gibt es kein Puffer mehr und notfalls muss man  den Shop vorübergehend schließen bis sich am nächsten Werktag ein Programmierer um den Fehler kümmern kann. 

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In 3, 2, 1 … die TPD2 ist in Kraft

Die TPD2 kommt

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ein Jahr hatte man Zeit zu bunkern und am 20.5.2017 um 23:59 ist der Zauber vorbei. Dann greift die TPD (besser Tabakverordnung, und ja, E-Zigaretten haben nichts mit Tabak zu tun) in ihrer letzten Stufe.

Was wird ab 21.5.2017 anders?

Diese letzte Stufe betrifft hauptsächlich die Liquids und Nikotinbasen. Diese werden in der Verpackungsgröße, Nikotingehalt, Inhaltstoffen und Pflichtangaben reguliert.

Dazu kommt dass geschlossene Systeme wie Cigalikes (z.B. My von Erl) die Tanks nicht mehr als 2ml enthalten dürfen. Letzteres spielt zumindest auf dem deutschen Markt kaum eine Rolle.

Ein kurzer Überblick über die offensichtlichen Änderungen.

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TPD2 – das erste wichtige Datum

TPD2 Infografik

Die TPD2 (besser Tabakverordnung, Tabakrichtlinie) ist in mehrere Stufen eingeteilt. Sie trifft Endverbraucher, Hersteller und Händler unterschiedlich stark.

Die TPD2 wurde am 25.2.2016 beschlossen und trat am 20.5.2016 in Kraft. Die erste Stufe war die Umsetzung der strikten Bestell- und Versandbedingungen. Man musste nachweisen dass man über 18 ist. Sendungen durften nur noch gegen Alterssichtprüfung oder nach Ausweiskontrolle an den volljährigen Empfänger ausgegeben werden.

Damit können und konnten Händler wie Endverbraucher gut leben, wenngleich es auch eine ziemliche Herausforderung war.

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Wieder einmal Dr. Martina Pötschke-Langer – Lobbyismus Verdacht

Wieder einmal steht die Dame der DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) im Rampenlicht wenn es um die Tabakrichtlinie, landläufig auch TPD2 genannt, geht.

Es besteht der Verdacht dass Dr. Martina Pötschke-Langer in ihrem Kampf gegen die E-Zigarette nicht aus Jugendschutz- und Gesundheitsgründen gehandelt hat sondern dass die Verflechtung des WAT e.V. (Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung e.V.) im Vordergrund standen.

Der WAT e.V. ist ein Aktionskreis der von Novartis Consumer Health gegründet wurde. Wissenschaftliches Mitglied ist Dr. Martina Pötschke-Langer. Novartis hätte die Nikotinentwöhnung in der Hand der Krankenkassen. Denn damit lässt sich am meisten für die Pharmaunternehmen verdienen.

Der deutsche Zigarettenverband fordert nun die Offenlegung der Verbindungen die zwischen Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ), WAT e.V und Novartis. Es soll geklärt werden welchen Einfluss diese Verbindung auf das handeln von Dr. Martina Pötschke-Langer hatte (die Süddeutsche Zeitung berichtete am 18.5.2016).

Der ganze Artikel nachzulesen im Presseportal

TPD2 – und nun? Vom bunkern und Bevormundung / Betrifft: Verbraucher und Konsumenten

Die TPD2, besser Tabakrichtlinie, wurde in der EU beschlossen und freudig in Deutschland umgesetzt. Allerdings in weiten Teilen doch recht schwammig, vor allem was das Werbeverbot anbelangt.

Betroffen davon sind Konsumenten, Händler, Hersteller, Blogger, Youtuber und die Werbeindustrie. Betrachten wir die Situation im einzelnen, soweit möglich. Sehr ans Herz legen möchte ich den Youtubkanal von Simon (Nerd Scene Investigation). Simon erklärt ausführlich was Sache ist und auch auf Fragen zuverlässig reagiert.

In dieser Serie betrachte ich die einzelnen Gruppen die davon betroffen sind. Im ersten Teil geht es um den Konsumenten und Endverbraucher.

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Verschleierung statt Aufklärung – E Zigarette in den Fängen der Lobby

Die E-Zigarette wurde nicht reguliert weil es der Gesundheit dienlich wäre. Die E-Zigarette wurde reguliert weil das die Pharma- und Tabakindustrie so wollte.

Deren Lobbyarbeit war in der EU erfolgreich und hat dort viele Abgeordnete auf ihre Seite gezogen. Die E-Zigarette sollte so geregelt werden dass sie einen möglichst schweren Stand hat und Händler wie Konsumenten Schwierigkeiten haben diese vernünftig zu verkaufen oder zu kaufen.

Gearbeitet wurde mit Untersuchungen und Methoden die teilweise jeder ordentlichen wissenschaftlichen Arbeit widersprechen. Gegengutachten wurden nicht gehört oder bezweifelt. Wären wir ein paar hundert Jahre früher, man hätte die wissenschaftlichen Befürworter der E-Zigarette auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Denn es darf nicht sein dass die Erde eine Kugel ist.

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