Grundwissen Akku und Akkuträger

Die elektrische Zigarette / e Zigarette verdampft Liquid.

Um Liquid zu verdampfen wird Energie benötigt und die kommt aus einem Akku.

Im Prinzip besteht eine elektrische Zigarette aus der Stromquelle und Verdampfer. Beides gibt es in vielfältiger Ausführung und Funktion.

Wer sich auf dem Markt umsieht wird viele Bezeichnungen wie VV Mod, Mod+, VW, TC, geregelt und mechanisch  antreffen. Dazu kommen Kapazitätsangaben und Ausstattungsmerkmale. Für viele Einsteiger ein Wirrwarr. Der Artikel soll etwas Klarheit, besonders für die Einsteiger, bringen.

Zu lesen gibt es etwas über 

  • Einsteigergeräte
  • Cigalikes
  • Über Akkuträger
  • Ein paar Weisheiten über Akkus
  • Ladegeräte
  • Zum Schluß noch ein Video

Vorwort

Als Einsteiger im Jahre 2011 war für mich alles ziemlich verworren und ich kämpfte um jede kleine Dampfwolke. Inzwischen ist das elektrische Rauchen sehr komfortabel und vielfältig geworden. Aber es ist nicht unbedingt einfacher geworden, zumindest nicht für den Einsteiger. Dieser wird mit einer ganzen Menge Informationen konfrontiert die zunächst verwirren. Die Artikelreihe Grundwissen soll das ganze ordnen und einen Überblick geben.

Ganz zum Einstieg – es ist nicht notwendig sich das alles zu merken. Ein Einsteigergerät funktioniert hervorragend ohne dieses Wissen. Manchmal ist es aber hilfreich, vor allem wenn man sich mehr mit dem elektrischen rauchen beschäftigt, wenn man an die eine oder andere Erklärung oder Insight kennt.

Sprachgebrauch und Begriffe

Es gibt die Begriffe Akku, Akkuzelle, Akkuträger, Akkubox, Akkuladegerät, USB Lader. Diese Begriffe werden manchmal verwirrend verwendet.

Beim dampfen werden Akkus verwendet. Akkus sind wieder aufladbare Batterien. Der Begriff Batterie wird gerne bei Einsteigern verwendet. Sämtliche Dampfgeräte, bis auf Wegwerfgeräte, sind wieder aufladbar und verwenden Akkus, ob wechselbar oder fest verbaut.

Gängigste Akkugröße ist 18650.

  • Akkuträger und Akkubox sind im Prinzip das Gleiche. Das ist eine Hülle mit Taster und Elektronik die einen Akku aufnehmen kann (wechselbarer Akku) oder einen Akku fest eingebaut hat. Akkuträger in Boxform sind seit längerem gängig. Bei röhrenförmigen Akkuträgern spricht man von Tubes.
  • Akku, das kann zweierlei bedeuten. Einmal ist es die „Batterie“ die man in Akkuträger und Akkuboxen verwenden kann. Ein andermal meint man eine Batterie mit Hülse, Taster und Elektronik, alles fest miteinander verbaut (z.B. Einsteigergeräte, Cigalikes – Ezigaretten die wie echte Zigaretten aussehen; oder der iStick TC40W). Es besteht also im Sprachgebrauch, vor allem in Facebookgruppen, eine sprachliche Unschärfe.
  • Akkuzelle – meist ist damit der Akku, also die „Batterie“ gemeint.
  • Akkuladegerät – Ladegerät für Akku, Akkuzelle
  • USB Ladegerät – damit ist ein USB Kabel gemeint (USB auf Micro-USB). Akkuboxen und Akkuträger mit fest eingebauten Akku, wie auch die Einsteigergeräte (sind ja auch Akkuträger) lassen sich damit aufladen. Auch Geräte in die man Akkus einlegen kann, kann man meist über USB aufladen. Das hat den Sinn dass man zum Beispiel auch unterwegs im Auto oder am PC das Gerät aufladen kann, sogar während dessen dampfen kann.

weitere Begriffe in Zusammenhang mit Akkuträgern sind:

  • VV, VW: variable Volt, variable Watt – Watt und Volt lassen sich regeln und an die eigenen Bedürfnisse an Dampfmenge und Geschmack anpassen
  • TC, VCT: Temperature control, variable temperature control – temperatur geregeltes dampfen ist möglich. Ist in vielen Geräten als Standard mit eingebaut.
  • 510er Gewinde: der am weitesten verbreitete (99%) Gewindetyp. Akku und Verdampfer nutzen dieses Gewinde. Mit Adapter auch für EGO Verdampfer nutzbar
  • Ego Gewinde: Früher häufig bei Einsteigergeräten und kleineren Verdampfern anzutreffen. Mit Adapter auch für 510er Gewinde nutzbar. Heutzutage wenig üblich.

Geregelt – Ungeregelt, getaktet – ungetaktet

Man wird diesen Begriffen immer wieder begegnen. Im Grunde gehören geregelt und getaktet zusammen wie auch ungeregelt und ungetaktet. Der Einsteiger soll sich von folgendem nicht irritieren lassen, man muss das nicht wissen und ihr könnt es getrost überspringen. Diese Thematik betrifft die Geräte nicht den Akku.

• Geregelt: Geregelt bedeutet dass in dem Akkuträger eine Elektronik verbaut ist die verschiedene Dinge machen kann. Als wichtigstes sorgt diese Elektronik dafür dass der Akku (und somit auch der Anwender) keinen Schaden nimmt, zum Beispiel durch das aufschrauben eines ungeeigneten Verdampfers.

Des weiteren sorgt diese Elektronik dafür dass man Spannung und Leistung regulieren kann die an den Verdampfer abgegeben wird. So kann man, je nach Verdampfer, die Dampfmenge regulieren. Dieses nennt man VV oder VW (variable Volt / variable Watt).

• Ungeregelt: Ungeregelt bedeutet einfach gesprochen dass man in diesem Akkuträger keine Elektronik verwendet. Dieser Akkuträger besteht aus einem Metallrohr, einem Ein- und Ausschaltknopf / Taster und der Aufnahme für einen Verdampfer. Ungeregelte Akkuträger bedürfen einer sorgsamen Auswahl der Akkus die man verwendet. Es gibt Akkus mit Schutzelektronik und einer sogenannten sicheren Chemie. Akkus mit Schutzfunktion die man in diesen sogenannten mechanischen Akkuträgern verwendet sorgen für ein Mindestmaß an Sicherheit.

• getaktet bedeutet: Lässt ein Akku nach dann müsste auch das was beim Verdampfer ankommt immer weniger sein. Damit dieses nicht passiert und immer die gleiche Leistung beim Verdampfer ankommt gibt es die sogenannte Taktung.

Sie bewirkt zweierlei: a) sie schützt den Akku vor schädlicher Tiefenentladung b) sorgt für stets gleichbleibende Dampfmenge.

Im Grunde ist diese Elektronik (Taktung) in allen Geräten die über eine Elektronik verfügen mit eingebaut.

• ungetaktet bedeutet: Mit nachlassender Akkuleistung lässt auch die Leistung die an den Verdampfer abgegeben wird nach, der Dampf wird weniger. Das ist zum Beispiel bei mechanischen Akkuträgern der Fall. Diese verfügen über keine Elektronik. Dem Einsteiger sind mechanische Akkuträger nicht empfohlen.

Die Elektronik kann noch deutlich mehr. Das neueste auf dem Markt ist zur Zeit das Temperaturgeregelte dampfen (TC – temperature control). Der größte Teil der angebotenen Akkuträger sind geregelte Akkuträger. Merke: Sobald mehr als nur ein Ein- und Ausschalter verbaut ist handelt es sich um einen geregelten Akkuträger.

Brummt der Kopf vor lauter Bezeichnungen?

An die Einsteiger: Das meiste müsst ihr nicht lernen oder wissen, es schadet aber nicht es einmal gelesen zu haben um sich im Dschungel der E-Zigarette zu bewegen. Die E-Zigarette ist wesentlich einfacher als es sich bisher liest.

Das bisherig geschriebene in diesem Artikel ist nicht notwendig zu wissen um los zu dampfen. Derjenige der sich etwas mehr für die Materie interessiert hat damit aber schon mal einige Basics erfahren.

Akku

18650-AkkuNoch ein paar Worte zu Akkus, Gefahren und der richtigen Handhabung.

Der Akku kann bei unsachgemäßer Behandlung zu Unfällen und Verletzungen führen. Daher muss man wissen wie man damit umgeht. Sei es im Gerät, beim Transport, beim aufladen oder bei der Lagerung. Dieser Hinweis ist wichtig.

Die größte Gefahr ist das sogenannte ausgasen eines Akkus. In dem Fall gibt es einen Kurzschluss im Akku und eine Kettenreaktion beginnt. Findet diese Kettenreaktion auch noch in einem Akkuträger ohne Entgasungslöcher (Video) statt, ist man von einer Rohrbombe nicht weit entfernt und das vor dem Gesicht (Akkuträger haben seit Jahren standardmäßig Entgasungslöcher. Heiß und unangenehm wird es dennoch. Doch ich kenne keinen dem jemals etwas bei normalen Umgang mit Akkus etwas passiert wäre).

Nochmal an die Einsteiger: mit einem geregelten Akkuträger und Akkus aus vertrauenswürdiger Quelle muss man sich keine Sorgen machen. Die Elektronik sorgt dafür dass der Akku im sicheren Bereich bleibt und nichts passiert.  Aufpassen und sich mit der Materie ausgiebig beschäftigen muss man sich wenn man sich einen ungeregelten Akkuträger (mechanisch, ohne Elektronik) zulegt und selbst wickelt, vor allem im niedrigen Ohm Bereich. Auf die Einsteiger trifft das nicht zu.

Die bewährten und am meisten verwendeten Akkus für E Zigaretten (siehe auch Beitrag VTC5A):

Akkubezeichnungen, Größen

Der gängigste Akku beim dampfen ist der 18650er. Er hat in etwa eine Kapazität von 2000 bis 3000 mAh. Es gibt eine Normierung für diese Schreibweise. Die ersten zwei Zahlen stehen für den Durchmesser, die nächsten zwei Zahlen für die Länge und die letzte Zahl für die Bauform. 18650er Akku bedeutet demnach:

  • 18 steht für den Durchmesser in Millimeter
  • 65 steht für die Länge in Millimeter
  • 0 für die Bauform, in dem Fall für rund, zylindrisch

Wobei die Längenangabe noch nach oben variieren kann. Zum Beispiel dann wenn eine Schutzschaltung und ein Nuppel hinzu kommt. Die Längenangabe bezieht sich nicht auf die endgültige Länge.

Flattop, Nuppel, ICR, IMR: Hier gibt es keine einheitlichen Standards. Manche Bezeichnung die sich bei den Herstellern eingebürgert hat soll sogar auf einen Rechtschreibfehler beruhen. Versuchen wir dennoch das gängigste mal nieder zu schreiben. Abkürzungen sollen einen Hinweis auf die verbaute Chemie geben.

I steht für Lithium Ionen Akku, das R für die runde Bauweise, der mittlere Buchstabe für die Chemie.

  • INR – N steht für Nickel-Cobalt, Hochstromfähig
  • IMR – für starke, kurzfristige hohe Stromabgaben, M steht für Mangan
  • ICR – eher für lange und gleichmäßige Stromabgabe, C steht für Cobalt
  • PCB – bedeutet Schutzelektronik
  • Flattop – flacher Kopf, manche Akkus haben Nuppel

Wer sich ein Einsteigergerät oder eine Akkubox mit fest eingebauten Akku besorgt muss sich damit nicht auseinander setzen.

Ansonsten gilt wie für alle anderen Batterien und Akkus auch:

  • richtig lagern – nicht in der Schraubenkiste oder bei Büroklammern oder in Metallboxen. Kontakt zu den Polen mit leitenden Materialien muss verhindert werden.
  • richtig aufladen – wer nicht gerade ein Ladegerät aus fragwürdiger Quelle verwendet kann hier nicht viel falsch machen (siehe auch Zubehör)
  • richtig transportieren – zum Beispiel nicht in die Hosentasche stecken in der auch der Autoschlüssel ist. Das führt zu Kurzschluss. Transportboxen verwenden!
wasserdichte Akkubox

Preis:

4.3 von 5 Sternen (13)

Wasserdichte Akkubox* für 18650 er Akkus. Wer zum Beispiel mal angeln oder zelten geht ist damit gut beraten. Auch gut wenn mal ne Kaffeetasse auf dem Schreibtisch umkippt.

Aufbewahrungsbox

Preis: EUR 7,99

4.7 von 5 Sternen (3)

Zweierboxen sind recht praktisch. Im Gepäck lassen die sich verteilen, im Handschuhfach nehmen die wenig Platz weg.

Liebling der Dampfer

Preis: EUR 8,00

4.6 von 5 Sternen (140)

Sichere Akkus für jede Art des dampfens. Inzwischen gibt es den VTC5A Akku der von den Dampfern favoritisiert wird.

Geschützt und ungeschützt

Nein, es geht nicht um Geschlechtsverkehr, es geht immer noch um Akkus. Es gibt geschützte und ungeschützte (protected und unprotected) Akkus in verschiedenen Größen, mit unterschiedlichen Kapazitäten und Fähigkeiten.

Generelle Merkhilfe:

  • Ein ungeschützter Akkuträger (mechanisch, ohne eigene Schutzelektronik) benötigt einen geschützten Akku der die eigene Schutzelektronik mitbringt.
  • Ein geschützter Akkuträger (mit Elektronik, die üblichen Dampfgeräte) läuft nur vernünftig wenn ein ungeschützter Akku verwendet wird.

Diese Aussage ist pauschal und nicht unbedingt optimal. Aber verkehrt ist die Aussage nicht.

Die Wahrheit ist, man kann jeden Akku (vorausgesetzt er passt von der Länge) in jedes Gerät stecken, es kommt darauf an was für ein Verdampfer (Stromabnehmer) aufgeschraubt ist. Wie viel Strom wird auf einmal entzogen? Wie lange will ich dampfen? Was ist die Spitzenlast? Muss man sich unbedingt damit rumschlagen? Nein! Sofern ihr keine mechanischen Akkuträger kauft.

Wer tiefer in die Materie einsteigen will, dem sei der Artikel auf Mountainprophet empfohlen.

Generell gilt: Generelle Aussagen sind immer etwas schwierig, doch hier kann man sie stehen lassen.

Bezugsquellen: Bei Akkus kursieren die wildesten Behauptungen und Fälschungen, mindestens zu gleichen Anteilen. Wer bei einem Chinesen importiert oder auf dubiosen Märkten meint ein Schnäppchen zu machen der geht ein hohes Risiko ein. Denn der Straßenhändler oder Chinashop kann von hier aus kaum haftbar gemacht werden. Anders wenn man bei einem deutschen Händler kauft. Er steht für alles gerade was er verkauft.

Also lieber einen normalen Marktpreis bezahlen als sich dann über ein angebliches Schnäppchen wundern das überhaupt nicht tut was es soll. Heißt jetzt nicht dass alles schlecht ist was man selbst aus China importiert, aber bei mancher Sache sollte man vorsichtig sein (soviel ich weiß kann man als Privatmann keine Akkus mehr aus China importieren). Beim dampfen handelt es sich um Industriezellen die nur bedingt mit der Batterie für einen Wecker vergleichbar ist.

Viele der günstigen Akkus (ich spreche nicht von seriösen Shops sondern meine Akkus aus super-duper-günstigen Quellen) sind lediglich recycelte Akkus. Die haben zwar auch ihren Einsatzbereich, aber nicht in einer E-Zigarette mit nicht fest definiertem Stromabnehmer und das vor dem Gesicht. Genug der Warnung. Kauft euch Akkuzellen aus vertrauenswürdiger Quelle!!!

Komfortabel –  Einsteigerset

Vorab: Viele Shops bezeichnen fast jedes Gerät als Einsteigerset. Ganz verkehrt ist das nicht, aber auch nicht ganz richtig. Denn Einsteigersets (mit Beispielen) haben per Definition eigentlich die Eigenschaft dass sie mit einem Knopf ohne weitere Einstellungen laufen so wie die Joytech AIO (bei Amazon ansehen*) oder die Evod*. Dem Einsteiger soll es so leicht wie möglich gemacht werden.

Auf der anderen Seite ist die gängige Geräteklasse mit VV, VW und TC auch nicht besonders schwer zu bedienen. Doch man muss sich ein wenig damit spielen bis man die Dampfmenge gefunden hat (sweet point) die man als Zigarettenumsteiger gewohnt ist. Dafür kann man auch viel mehr damit machen.

Zudem werden Komplettsets gerne mit Subohmverdampfern ausgeliefert und sind somit schon aufgrund der großen möglichen Dampfmengen für den Umsteiger ungewohnt und ungeeignet.

Subohm ist ein Kunstbegriff und bedeutet dass der Widerstand des Verdampfers niedrig ist um möglichst viel Dampfwolken zu erzeugen. Dieses bedeutet aber auch dass man eher direkt auf Lunge dampfen muss. Der Zigarettenraucher ist aber ein sogenannter Backendampfer (mouth to lung, Mund zu Lunge).

Ein weiteres Kriterium könnte die Größe sein. Am Anfang ist es ungewohnt ein Zigarettenschachtel großes Gerät in Händen zu halten.

Jedenfalls ist es so dass es klassische Einsteigersets gibt und High-End Geräte die Einsteiger durchaus nutzen können.

Mit Einsteigersets kann man auch erst einmal mit recht wenig Geld das elektrische rauchen antesten.

Das klassische Einsteigergerät

Ein Einsteigerset definiert sich durch einfache Handhabung.

  • Ein Knopf
  • einfache Aufladung und
  • bewährte Technik

Eine typische Einsteiger E-Zigarette besteht aus einem Akku (genau genommen einem fest verbauten Akku mit Taster und Elektronik), einem Verdampfer und einem USB – Ladekabel und Zubehör wie Verdampferköpfe.

Je nach Leistungsfähigkeit sollte man das am besten 2x kaufen oder gleich als Doppelset. Fällt eines der Geräte aus oder ist leer, so hat man noch Ersatz.

Der Trend geht zu leistungsstärkeren Einsteigergeräten, da genügt ein Gerät, wie die iStick Basic.

Diese Einsteiger E-Zigaretten sind klein, handlich und bieten ordentlichen Dampfgenuss. Der Unterhalt ist günstig, man braucht keine extra Akkus oder Ladegerät kaufen. Lediglich die Verdampfer oder Verdampferköpfe müssen gewechselt werden (siehe auch Grundwissen Verdampfer)

Manch langjähriger Nutzer von E-Zigaretten ist bei diesen kleineren Startersets für Einsteiger geblieben oder gar wieder dorthin zurück gekehrt. Denn wenn diese Geräte auch gerne als Einsteigergeräte bezeichnet werden, so sind sie vollwertige Geräte und liefern sehr guten Dampfgenuss.

Sie werden deshalb Einsteigergeräte genannt weil man sich um nichts weiter kümmern muss. Der Verdampfer muss nicht gewickelt werden, man muss sich nicht um Akkus kümmern. Einfach klicken und es dampft. Sehr Anwenderfreundlich und tut das was es soll. Alles ist gut aufeinander abgestimmt, man braucht nichts regeln und die Dampfmenge stimmt. Auch ich nutze hin und wieder ein klassisches Einsteigergerät.

Die Kapazität liegt bei ca. 600 mAh bis zu 1300 mAh und mehr (neuerdings sogar bis 2100mAh). 600 mAh reicht nur schwerlich für einen Tag (daher meist im Doppelset erhältlich), 1300 mAh ist gut ausreichend als Kapazität für einen Tag.

Ist der Ladezyklus bei diesen Geräten zu Ende, dann muss der Akku samt Elektronik (ohne Verdampfer) entsorgt werden. Oder man gibt es einem Bastler der sich die Elektronik ausbaut, denn diese ist ja noch funktionsfähig.

Der Ladezyklus liegt üblicherweise bei ca. 600 bis 800 Ladungen oder darüber. Manche sprechen von 1000 und mehr. Gezählt habe ich nie. Ein Akku (merkt ihr? hier wird wieder von Akku gesprochen obwohl es mehr als ein Akku ist, nämlich noch Elektronik und Taster) hält bei täglicher Nutzung mehrere Jahre.

Ein Einsteigerset ist typischer Weise ein Gerät das einen fest verbauten Akku hat und lediglich über einen Drucktaster verfügt.

Einsteigergeräte werden komplett mit Verdampfer und Ladegerät (USB) geliefert. Einsteigergeräte bestehen aus einem bis zwei Geräten, je nach Kapazität. Die Dampfmenge ist gut und entspricht etwas mehr als dem einer Zigarette.

Außer Verschleißteile wie Verdampferköpfe muss nichts weiter besorgt werden wie Akku oder Akkuladegerät.


Die Cigalike – sieht aus wie eine Zigarette

cigalikeDer kleinste Akku im Bereich elektronisches, elektrisches Rauchen (man spricht vom dampfen oder vaping) sind die kleinen weißen Geräte mit einer Leuchtdiode am Ende. Die Akkuleistung liegt bei ca. 90 mAh bis 180 mAh. Auch hier ist Akku und Elektronik fest miteinander verbaut, es gibt keine Batterie / Akku den man entnehmen kann.

Der Vorteil dieser Cigalikes ist für den Zigarettenraucher dass das Handling dem einer Zigarette entspricht. Der Nachteil ist der dass die Depots und der Akku sehr schnell leer sind.

Diese Cigalikes haben einen Automatik-Akku. Im Gegensatz zu allen anderen E-Zigaretten muss hier kein Knopf gedrückt werden. Zieht man dran dann wird Strom an den Verdampfer abgegeben (Unterdruckschalter) und es dampft. Diese Cigalikes gibt es als Wiederaufladbar und wieder befüllbar und als Wegwerfzigaretten.

Auch ich nutze hin und wieder Cigalikes, vor allem am Computer. Ich kann mit 10 Fingern tippen und nebenbei dampfen. Mache es aber inzwischen sehr selten.

Um dem Dilemma des leer gewordenen Akkus oder Depots (Verdampfer, meist ein Cartomizer) zu entgehen gibt es diese Cigalikes von namhaften Herstellern oft mit einer PCC-Box (Ladebox) in der auch einige Depots unter gebracht werden können.

Cigalikes sind eine angenehme Alternative zu größeren Geräten, vor allem wenn man das Raucherfeeling sucht.

Eine Sonderform der Cigalikes sind Zigarren mit Automatikakku. Die dampfen ordentlich, haben eine hohe Batteriekapazität und das Depot (Cartomizer) ist reichlich und mit etwas Geschick nachfüllbar. Ich selbst nutze diese sehr gerne, wenn auch nicht dauerhaft.

Keine Gedanken um den Akku – fest eingebauter Akku

Der einfachste Weg um den ganzen Fragen bezüglich Akku aus dem Weg zu gehen ist sich einen Akkuträger als Box zuzulegen in der der Akku bereits fest verbaut ist. So zum Beispiel der iStick TC40W oder die Evic VT.

Da kann nichts passieren, man kann Subohm dampfen, man kann normal dampfen und hat eine hervorragend funktionierende Temperaturregelung – alles zu einem günstigen Preis.

Diese Boxen werden per USB Kabel aufgeladen. Man braucht sich nicht um eine extra Akku und Akkuladegerät bemühen.  Allerdings hat jeder Akku, auch der fest eingebaute, einen Ladezyklus. Man kann einen Akku nur begrenzt oft aufladen (mehrere hundert male, vielleicht 1000 mal – entspricht 3-5 Jahren). Danach muss man das komplette Gerät entsorgen außer man ist Bastler und kann sich neue Akkupacks einlöten.


Ladegeräte

Ein Ladegerät ist für jede elektrische Zigarette notwendig. Sei es für die Standardsets / Einsteigersets die einen USB-Lader haben oder sei es ein Akkuladegerät für Akkus die in Akkuträgern verwendet werden.

USB Ladegerät – Kabel für Standard- und Einsteigersets

Bei Einsteigersets braucht man sich keine Gedanken machen, der USB Lader ist mit dabei (vorsichtshalber bei der Bestellung nochmal nachlesen).

Auch wenn ihr euch einen Akkuträger kauft der mit USB / Mini USB zu laden ist, liegt das in aller Regel dabei. Ich kenne keinen Fall wo das nicht so wäre. Oftmals möchte man auch gerne 2 Stück haben, einen für zu Hause, einen für den Arbeitsplatz oder für das Auto.

Laden per USB

Ladegeräte für Akkus

Immer wenn man es mit Akkus zu tun hat, vor allem im Wohnraum, ist „safty first“ angesagt. Ein Schnäppchenladegerät für Akkus für 5 Euro ist ein potentielles Sicherheitsrisiko. Nicht dass ich der Meinung bin dass man Qualität über den Preis feststellen kann, aber in dem Fall ist es so. Qualität kostet und ein verantwortungsvoller Händler muss ebenfalls leben und Steuern bezahlen.

In aller Munde sind Geräte der Marke XTar und NiteCore. Diese Ladegeräte gibt es von einem Ladeschacht bis zu 8 Ladeschächten. Wobei bei ab mehr als 4 Ladeschächten das Ladeverhalten zumeist nicht besonders gut ist. Denn werden alle Schächte benutzt so laden nicht alle Schächte gleichzeitig sondern im Wechsel. Mal lädt dieser Schacht für 30 Sekunden mal der nächste. Inwieweit das gut für die Akkus ist? Die Meinungen gehen auseinander.

Zudem benötigen diese großen Ladegeräte ein eigenes Ladekabel das extra kostet und wenn man auf Reisen geht auch entsprechend Platz und Gewicht braucht.

Mein Tipp

Dieses Ladegerät von Xtar nutze ich seit Jahren ohne pfeifende Nebengeräusche, ohne Aussetzer oder irgendwelchen Hitzeproblemen. Dieses Gerät hat Ladekabel zur Steckdose und ein Kabel um im Auto zu laden. Es passen alle gängigen Dampferakkus rein.


Akkuvideo

Philgood zu Akkus. Ein kleines Schmankerl, denn als das Video entstanden ist war Subohm noch nicht sehr vertreten und die gezeigten Akkuträger sind wirklich goldig im Vergleich was es heute so gibt. Aber dennoch stimmt das was er über Akkus sagt, daran hat sich ja nichts geändert.