Der WAZ und die unrühmliche Rolle

Im Artikel „Video an Frau Steffens“ habe ich auf einen Artikel der WAZ (Der Westen) verlinkt. Dort wurde online über das Verhalten von Frau Steffens unter der Schlagzeile „Ministerin Steffens hielt E-Zigaretten Gutachten geheim“ berichtet.

Inzwischen hat die Zeitung den Titel in „Ministerin Steffens verteidigt E-Zigaretten Verbot“ abgeändert. Es werden kritische Kommentare und Benutzerprofile gelöscht.

Das nennt sich freie Presse? Auf so eine Presse kann man getrost verzichten. Wer zensiert und sich der Politik zu liebe verbiegt ist kein freies Nachrichtenblatt.

Die Ruhrbarone haben ebenfalls über den Vorfall berichtet. Das Onlinemagazin hat daraufhin eine Mail des Gesundheitsministerium erhalten. Dennoch bleiben die Ruhrbaron bei ihrer Berichterstattung.

Liebe Frau Steffens, es ist nicht mehr aus der Welt zu zaubern was Sie verbockt haben. Ich befürchte dass das der generelle grüne Geist ist. Die anstehende Wahl und meine Stimmenabgabe in Niedersachsen überlege ich mir noch einmal. Eigentlich hatte ich schon für mich entschieden.

Video an Frau Steffens in NRW

Martin von „Dampfgeschichten mit Martin“ testet mal dieses und jenes. Seine Art ist menschlich, daher auch seine Glaubwürdigkeit seiner Tests, die nicht unbedingt in technische Tiefen vordringen. Das muß er auch nicht.

Martin beschäftigt sich in seinem neuen Video nicht mit Dampfgeräten oder Liquids. Diesmal geht es um Frau Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in NRW.

Selbige hat sich den Kampf gegen die E-Zigarette auf die Fahnen geschrieben. Dazu sind ihr so ziemlich alle Mittel recht. Hauptsache irgendwie behält man Recht. Schließlich geht es um die eigene Karriere und nicht um Wahrheit.

So hat diese Frau eine Studie im Dezember 2011 in Auftrag gegeben, ob das rauchen einer elektrischen Zigarette mit einer normalen Zigarette gleich zu setzen ist. Die Studie kam zu einem von ihr unerwünschten Ergebnis. Diese sagte als Fazit aus, dass das rauchen elektrischer Zigaretten nicht mit dem rauchen normaler Zigaretten gleich zu setzen ist.

Seit dem ist diese Studie in der Versenkung verschwunden. Die Presse berichtete über diesen Vorfall. Hier geht es zum Download auf den Seiten des NRW – Landtages.

Ein Minister (das „in“ kann Steffens aufkraft des Emanzenministeriums selbst hinzu fügen) kann, um eine Situation richtig einzuschätzen, Steuermittel in die Hand nehmen und eine Studie in Auftrag geben.

Im Falle Steffens hat die Steuermittel finanzierte Studie nicht das Ergebnis gebracht das sie gerne hätte, also verschwand diese und ihr Kampf gegen die elektrische Zigarette führte sie weiter. Dabei kostete ihr Vorgehen einiges an Arbeitsplätzen, manche Firmen gingen pleite. Schlimmer noch, vermutlich sind einige nicht auf das elektrische rauchen umgestiegen und rauchen weiterhin Zigaretten. Genau so sollte man es als Gesundheitsministerin machen – sehr glaubwürdig.

Wenn Frau Steffens mit ihrer Haltung gegenüber der elektrischen Zigarette ein Spiegel der Grünen Geistes ist, dann weiß ich, was ich nicht wähle.

Die konsequente Folgerung für diese Verbrauchertäuschung kann nur der Rücktritt sein. Soviel Anstand sollte sein.

Wie schmeckt Krabbenliquid

Der Liquidmarkt gibt fast jede Geschmacksrichtung her. Man hört von den seltsamsten Geschmacksrichtungen. Käsekuchen ist dabei schon fast normal. Inzwischen ist bereits Leberwurst als Liquid aufgetaucht.

Ein Exot ist sicher Krabbenliquid. Als Angler kenne ich Krabben nur als Aroma um Köder für den Aal schmackhafter zu machen. Mir graust es immer dieses Liquid zu verwenden da es nicht besonders appetitlich riecht.

Sollte sich jemand mit dem Gedanken tragen, Krabbenliquid zu testen, so sei ihm folgendes Video empfohlen. Am Minute 7:15 kann man einen Eindruck davon gewinnen, wie Krabbenliquid schmeckt.

Rauchverbot in NRW

Seit NRW Rot/Grün ist, geht es dort richtig rund in Sachen Rauchverbot. Bereits am Wahlabend drängte sich Frau Steffens, Gesundheitsministerin in NRW, in den Vordergrund. Sie will angeblich ganz viele tolle Sachen für die Gesundheit machen.

Eines der ersten Dinge die sie gemacht hat ist das Bannzeichen über E-Rauchen zu legen. Elektrisches Rauchen ist für viele eine gute Möglichkeit um von der Zigarette, dem abbrennen von getrockneten Blättern, zu entkommen.

E-Raucher sind nicht Nikotinfrei, diese Sucht besteht weiterhin. Man kann aber Nikotinfrei werden. Vor allem erspart sich der E-Raucher (auch Dampfer genannt) viele tausend Abbrandprodukte aus der Zigarette. E-Raucher berichten alle davon dass die Kondition und das Wohlbefinden wesentlich gestiegen ist.

Dieses ist kein Argument für Frau Steffens. Sie hat eigene Vorstellungen von der Gesundheit. Alles was darüber hinaus geht, grenzt an Scharlatanerie. Selbst Gerichte, die ihr deutlich sagen dass sie mit ihrer Einschätzung zum Thema elektrisches Rauchen falsch liegt, halten diese Frau nicht auf. Ist sie ein Vorbote für das was uns erwartet wenn die Regierung wechselt?

Piepenralli hat ein sehr gutes Video zum Thema: NRW und Rauchverbot gemacht.

[youtube]sw-07KA8Uf0[/youtube]

Dampfer helfen Dampfern

Dampfen ist unter dem Strich wesentlich günstiger als rauchen, doch die Anschaffungen sind zunächst höher. Auch kostet das eine oder andere Liquid mehr als eine Schachtel Zigaretten, dazu kommt das Porto, dafür hält es länger als eine Schachtel Zigarette.

Wenn jemand nichts mehr hat, Nikotinsüchtig ist, wählt er die Art und Weise seiner Nikotinsucht  nachzugehen die am günstigsten ist. Das ist im Zweifel ein Päckchen Tabak für 4€. Für ein paar Liquids mit Versand reicht es nicht, wenn man mit jedem Euro rechnet.

Micropackungen sind bald ein Thema. So planen die ersten Waschmittelhersteller Packungsgrößen anzubieten die für einen oder zwei Waschgänge reichen. Das alles weil manchmal nicht mehr als 5€ im Geldbeutel vorhanden ist.

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Umstieg – die erste Hürden

Wer vom rauchen auf das dampfen umsteigen will, findet sich in einer anderen Welt wieder. Während die Zigarette niedrigschwellig im Einkauf und Konsum ist, muß der Dampfer für eine elektrische Zigarette etwas mehr tun. Er muß sich mit verschiedenen Geräten auseinander setzen und bekommt dieses nicht an jeder Ecke.

Ich kann aus eigener Erfahrung und aus zugetragenen Erfahrungen sprechen.

Mißlungener Einstieg

Mein Beginn waren die sogenannten Microzigaretten. Das sind in aller Regel elektrische Zigaretten die einer echten Zigarette nachempfunden sind. Diese Zigaretten bestehen aus einer Stromquelle (Akku, meist wieder aufladbar), einer Verdampfereinheit und dem Liquiddepot. Das Depot kann ein Wegwerfdepot sein oder aber auch eines zum wieder befüllen.

Anfänglich fühlt sich das mit der Microzigarette sehr gut an. Man hat das Zigarettengefühl in der Hand und es kommt Dampf raus. Der Dampf soll in etwas wie eine Zigarette schmecken. Kommt ungefähr hin, aber nicht voll befriedigend. Je länger man diese Microzigarette „raucht“, desto mehr Mängel stellen sich ein, die man aber erst dann richtig einordnen kann, wenn man andere Dampfgeräte hat. Die Akkulaufzeiten sind viel zu kurz. Mindestens eine Zigarette muß immer im Auflader sein. Der Verdampferkopf ist sehr schnell verkrustet, bzw. gibt er den Geist auf. Die Liquiddepots sind sehr teuer. Irgendwann kommt statt des Dampfes nur noch ein kleiner Hauch. Der Gang zum nächsten Zigarettenautomaten ist vorprogrammiert.

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