Subohm dampfen – doof, cool, unsinnig? Ein kleiner Überblick

Subohm dampfen

Subohm ist sprichwörtlich in aller Munde. Auch spezielle Liquids gibt es für diesen Bereich. Doch macht Subohm überhaupt Sinn?

Subohm kurz deffiniert

Subohm nennt man einen Bereich beim dampfen (e zigarette) der sich unterhalb einer Linie bewegt die sich Normalohm nennt. Beides sind Kunstbegriffe und notwendig um sich in der Szene zu unterhalten und auch das richtige Gerät zu bestellen.

Die Linie kann man historisch und technisch ungefähr bei 1,2 Ohm ziehen. Darunter beginnt die Subohmgrenze. Wie gesagt, das ist technisch begründet. Geregelte Akkuträger vor 2 Jahren waren in der Lage nur bis 1,5 Ohm, im besten Fall auf 1,2 Ohm herunter zu regeln. Bei weniger Ohm (Widerstand) schalteten die Geräte aus Sicherheitsgründen ab.

Wer damals  darunter dampfte galt als wagemutig. Dieser Bereich war technisch gesehen alleine den mechanischen Akkuträgern vorbehalten. Und wer mechanische Akkuträger nutzt muss sein Wissen einsetzen um keine Fehler zu machen. Das Hirn war die Elektronik. Neidvoll blickte man auf die dicken Dampfwolken.

Das ist heute anders. Die Elektronik in den geregelten Akkuträgern hat sich weiter entwickelt und man kann bis nahe Kurzschluss dampfen, also sogar unter 0,1 Ohm. Subohm kann also auch von Anfängern genutzt werden. Weiterführendes über Subohm.

Doch was bringt das Subohmdampfen?

Ist das was besseres, was schlechtes? Nein, Subohm dampfen ist lediglich etwas anderes als das e-rauchen im Normalohmigen Bereich.

Subohm steht klassischer Weise für viel Dampf der erzeugt wird. Zwar geht das auch im Normalohmbereich, doch mit Subohm gehts am einfachsten. Man kauft sich einen entsprechenden Verdampfer und einen passenden Akkuträger und schon kann es losgehen.

Die Subohmdampfer führen verschiedene Rechtfertigungen an:

  • Viele sagen es gehe um den Geschmack.
  • eine nicht unerhebliche Anzahl an e Zigarettennutzer argumentieren damit dass sie weniger bis kein Nikotin mehr benötigen. Letzteres hätte große Vorteile denn die Regelung der TPD2 steht an. Dann an Nikotinbasen zu kommen dürfte deutlich schwerer bis unmöglich sein.
  • Einem kleinen Teil geht es nur um dicke Wolken so wie es manchem Autofahrer darum geht den längsten schwarzen Strich auf der Straße zu hinterlassen.

Sollte man als Einsteiger gleich mit Subohm anfangen?

Zwei Dinge möchte ich anführen. Einmal ist es die technische Seite und einmal das dampfen selbst.

technische Aspekte

Wer sich die passenden Geräte besorgt braucht sich keine Sorgen um die Sicherheit machen. Um Subohm auszureizen braucht es technisch anspruchsvolle Geräte die verschiedene Einstellungen mit sich bringen. Es bedarf etwas einlesen oder ein Video um damit zurecht zu kommen.

Allerdings gibt es auch Subohmgeräte für Einsteiger die nur mit einem Knopf zu bedienen sind. Das sind dann Komplettsysteme (Akkuträger und Verdampfer), meist mit Verdampferköpfen um die 0,5 Ohm und alles ist aufeinander abgestimmt. Mit diesen Einsteigergeräten lässt sich erstaunlich gut Subohm dampfen. Aber da ist noch einiges an Luft nach oben.

das dampfen selbst

Subohm wird in aller Regel direkt auf Lunge gedampft. Um Subohm richtig zu dampfen hat man kaum bis keinen Zugwiderstand. Die Dampfmenge, der geringe Zugwiderstand und der Lungenzug sind dem Einsteiger der von der Zigarette kommt, fremd. Der Einsteiger hat also neben einer anderen Haptik auch sonst ein komplett anderes „Rauch“Gefühl.

Im Subohmbereich dampft man häufig mit deutlich weniger Nikotingehalt als mit normalohmigen Geräten. Viele dampfen sogar mit 0er Liquids, also Liquids die kein Nikotin enthalten.

Wer im Subohmbereich dampft muss mit einem nicht unerheblich erhöhtem Liquidverbrauch rechnen.

Häufig wird auch gesagt, Subohmdampfen ist Energie- und Liquidverschwendung.

Mein Fazit über Subohm

Subohm ist heute für jeden möglich, die Geräte sind sicher. Subohm ist aber nicht für jeden geeignet.

Gerade auf den Einsteiger kann Subohm sehr befremdlich wirken, zuviel Dampf, Gerätekenntnis und Lungenzüge sind die Hauptgründe. Die meisten Verdampfer im Subohmbereich sind Selbstwickelverdampfer, etwas das nicht jeder mag.

Ich selbst dampfe gemäßigt Subohm bis in den Bereich von 1,8 Ohm

Und ja, das Gerücht dass man mit Subohm Rauchmelder auslösen kann stimmt. Die Einstiegshürde ist etwas höher. Man muss sich um Akkus und Ladegeräte kümmern, man muss sich mit dem Dampfgerät etwas näher beschäftigen und darf die Liquids dabei nicht aus den Augen verlieren. Doch das ist alles kein Hexenwerk.

Gerätetipp: Mit dem Akkuträger Evic VTC mini könnt ihr normale Verdampfer und Subohmverdampfer betreiben. Der Akkuträger kann neben dem üblichen Watt dampfen noch temperatur geregeltes dampfen. Dabei ist das Gerät leicht und handlich.

Als passenden Verdampfer empfehle ich gerne Kangertech Subtank mini. Dieser Verdampfer kann mit Subohm Verdampferköpfen betrieben werden aber auch mit Normalohm Verdampferköpfen. Zudem lässt er sich selber wickeln wenn man möchte.