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Interview mit Gysi

Dr. Gregor Gysi hat sich in einem Interview bei Jungewelt.de zur E – Zigarette geäußert. Dabei ging es nicht um Technik, welches Liquid toll schmeckt oder darüber dass er möglicherweise gerne dampft.

Man erwartet von Herrn Gysi etwas politisches, klare Worte und Ansichten die jeder Nachvollziehen kann. Das hat er auch in diesem Interview in gewohnter Weise getan.

Herr Gysi spricht das an, was die Dampferwelt vermutet, die E-Zigarette soll nicht aus gesundheitlichen Gründen verboten werden, sondern aus Lobbygründen. Darin verstrickt ist die Bundesregierung die die Tabaklobby nach Kräften unterstützt.

Nach jetztigen Entwürfen soll es so sein, dass die E-Zigarette mehr oder weniger verboten wird, während die Zigarette weiterhin an jeder Ecke erhältlich ist.

Die Interessenslagen

Sieht man sich die Interessenslagen an, so sind Pharmalobby, Tabaklobby und der Finanzminister an der Gemengenlage beteiligt.

Die Pharmalobby fürchtet um Nikotinpflaster und Nikotinkaugummi. Dazu kommen wahrscheinlich weniger Krebsmittel.

Die Tabaklobby fürchtet klassisch um Umsätze. Sie hat den Sprung auf dem Zug der E-Zigarette  verpasst. China ist führend in der Herstellung des technischen Equipments. Das Liquid geht an viele Einzelhersteller, wobei sich einige Hersteller ein großes Stück vom Kuchen abgeschnitten haben.

Die Bundesregierung fürchtet um Einbrüche der Tabaksteuer. Umsatzsteuer gibt es zwar genug durch die E-Raucher, aber die Tabaksteuer ist zu lukrativ. Das ist auch der Grund weshalb man das Rauchen nicht verbietet. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass die Rente wenige lang ausbezahlt werden muß.

Was ist mit Freihandel?

Die Bundesregierung plant eine Freihandelszone mit den USA. In den USA ist die E-Zigarette etabliert. Wird diese vom Freihandel ausgenommen? Freihandel ist nicht unbedingt Freihandel. Es bedeutet lediglich, dass Wirtschaftsinteressen verfolgt werden, auch zum Nachteil des Bürgers.

Freihandel hat zunächst nicht automatisch etwas mit freiem Handel zu tun.

Hier nochmal das Interview mit Gysi zur E-Zigarette als PDF, da Links zu den Internetplattformen früher oder später häufig nicht mehr existieren.

Herr Gysi selbst war bis zu seinem Schlaganfall starker Raucher, sein Tagespensum war um die 50 Zigaretten.

Eigentlich sollte den Verantwortlichen klar sein, dass der mögliche Schwarzhandel bereits organisiert ist. Die E-Zigarette verbieten bringt also für die Lobbygruppen nicht den gewünschten Erfolg, im Gegenteil. Und der Finanzminister sieht vielen Millionen an Umsatzsteuer hinter her.

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