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Einsteiger – Hilfe zum Umstieg

E-Zigaretten erst ab 18 Jahre

Einsteigerbuch in die E ZigaretteWer mit dem elektrischen Rauchen anfangen will hat eine Menge Fragen, Sorgen oder gar Befürchtungen. Wer sich im Internet kundig macht wird auf viele Begriffe und Empfehlungen stoßen die mehr verwirren als Klarheit schaffen. Der Artikel soll etwas Übersicht schaffen.

In den Kreisen der elektrischen Raucher spricht man nicht vom rauchen denn rauchen ist das verbrennen von Tabak. Man spricht vom dampfen, vom Dampfer.

Denn beim elektrischen rauchen wird nichts verbrannt sondern verdunstet, verdampft, wie bei einem Disconebler. Sucht man im Internet nach dampfen ist die erste Seite voll mit Seiten die sich um das elektrische rauchen drehen.

Ziemlich schnell war man sich klar dass der Begriff „elektrische Zigarette“ unglücklich gewählt ist, denn dadurch wird ein komplett anderes System in die Nähe von Tabak gerückt. Die einzige Nähe zu Tabak ist der Raucher der umsteigen möchte.

Es gibt vermehrt die Bemühung den Begriff Liquidverdampfer zu etablieren.

Tipp: Sucht auch mit dem Begriff dampfen oder Dampfer. Im englischen spricht man Vapor, vaping. Viele Unternehmen oder Geräte führen dieses Wort oder Wortspielereien davon mit sich.

Weitere Suchbegriffe um das elektrische rauchen, dampfen sind: E-Zigarette, elektronische Zigarette, elektrische Zigarette, e-cig oder E-Shisha. Damit könnt ihr euch schon recht gut in den Suchmaschinen bewegen.

Verwirrende Bezeichnungen – Ihr werdet häufig auf Abkürzungen stoßen. Die meisten Abkürzungen findet ihr hier zusammen gefasst.

Mich hat am Anfang (2011) die Bezeichnungen 510er und EGO Gewinde verwirrt, ich hatte die Befürchtung dass nichts zusammen passt. Heute ist alles ein 510er Gewinde, das EGO Gewinde ist ein Exot und dafür gäbe es sogar einen 510er-Adapter.

Heute, ein paar Jahre später, sind es andere Begriffe die Einsteiger verwirren. Begriffe wie Pod, MTL, DTL (Backendampfer, Lungendampfer; mouth to lung – dirkt to lung), RDA, Tröpfler und vielerlei mehr. (Infoseite über Backendampfer)

Das beste am Anfang ist dass man sich einfach ein Einsteigerset kauft und dann in die Materie reinwachst.

Dampfen - die Alternative für Raucher
  • Renate Steinbach
  • Herausgeber: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Taschenbuch: 104 Seiten

Aller Anfang ist schwer

Stimmt zwar, aber so schwer ist es auch nicht. Im Grunde war es noch nie so leicht auf die E-Zigarette umzusteigen. Geblieben ist dass man es will und ein bisschen Durchhaltevermögen an den Tag legt. Die E-Zigarette ist sehr hilfreich um von der Tabakzigarette wegzukommen.

Die Motivation nach einer Alternative zum rauchen zu suchen sind verschieden. Den Meisten geht es um das Thema Gesundheit, einem Teil geht es um die Kosten. Manchem wird der Umstieg auch erst nach einem zweiten Anlauf gelingen, wie im Interview mit Daniel zu lesen ist.

Die meisten Fragen vor dem Umstieg drehen sich um „Wie geht das? Was für Gerät? Wie mache ich es richtig? Welche Fehler sollte ich vermeiden? Ist das ein sicherer Weg um mit dem rauchen aufzuhören? Welche Kosten entstehen?“

Grundsätzlich sind einige Dinge zu betrachten

  • die technische Seite (Hardware)
  • die Software, sprich das Liquid
  • wie kommt mir das Gerät und das dampfen entgegen um es als Einsteiger / Umsteiger zu akzeptieren

Es gibt in Deutschland ca. 3 Millionen Nutzer von elektrischen Zigaretten (inzwischen spricht man von 6 Millionen).

Man ist nicht mehr auf einsamen Posten wenn man so ein Gerät nutzt. Dennoch muss man mit Vorurteilen und dem einen oder anderen unreflektierten Spruch wie „die sind gefährlich“ leben.

Die Boulevardpresse und Interessensgruppen (Politik, Pharma, zum Teil die Tabakindustrie) hauen auch kräftig in diese Kerbe. Gefährlich ist da gar nichts, außer man begibt sich außerhalb jeder Vernunft. Sprich man lagert Akkus falsch oder macht Experimente die jedem gesunden Menschenverstand widersprechen.

Wie es tatsächlich um die Gefährlichkeit steht, lest ihr am besten im Blog von Rursus, vapers.guru, vapoon oder den Youtubekanal VSI oder die anderen Blogs und Kanäle die ich in der Seitenleiste (mobil rückt diese Seitenleiste nach unten) verzeichnet habe.

Um loslegen zu können braucht man:

  1. Akkuträger mit Akkus, Akkubox (Akkuträger mit fest verbautem Akku) oder ein Einsteigerset
  2. Verdampfer – da kommt das Liquid rein und wird vernebelt
  3. Ladegerät – Aufladung via USB oder mit einem Akkuladegerät
  4. Liquid – in verschiedenen Stärken und Geschmäckern

Die Punkte 1 bis 3 sind mit einem Komplettset oder einem Einsteigerset abgedeckt. Liquid muss stets extra besorgt werden (außer es wird beigelegt).

Ihr könnt den Artikel von Anfang an durchlesen oder ihr fangt bei den Videos am Ende des Artikels an und lest dann hier nochmal nach.

Nein, es ist kein Wasserdampf was da oben raus kommt, ist dem aber nicht unähnlich

Die Gerätschaft

Wat is en Dampfmaschin?

dampfmaschineWer heute sich eine elektrische Zigarette kaufen will steht vor einer verwirrenden Auswahl. Wie würde Lehrer Bömmel aus der Feuerzangenbowle sagen?  „Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mehr uns janz dumm.“ Und recht hätte er, denn alles fußt immer auf dem gleichen Prinzip. Es wird Strom benötigt (Akku) und ein Verdampfer, damit wäre das Prinzipielle schon besprochen.

Akku und Verdampfer gibt es in vielfältigen Kombinationen und Variationen. Unterteilen kann man diese Geräte in

  • typisches Einsteigergerät
  • erweitertes Einsteigergerät / Akkuträger mit eingebautem Akku
  • High-End-Geräte
  • individuelle Kombinationen, mechanische Geräte (werden hier nicht behandelt)

Typische Einsteigergeräte, erweiterte Einsteigegeräte und in weiten Teilen die Standardgeräte kann der Einsteiger recht problemlos nutzen. Wobei es Standardgeräte gibt die erfordern dann schon etwas Kenntnis, zumindest die Lust sich tiefer mit der Materie und Technik zu beschäftigen.

• Typisches Einsteigergerät, Einsteigerset

Ein typisches Einsteigerset ist ein sogenanntes AIO-Gerät (all in one). Da ist Gerät, Verdampfer und Akku aus einem Guß.

Das wichtigste Argument für ein Einsteigergerät dürfte sein dass man nicht noch zusätzlich einen Akku und ein Ladegerät kaufen muss. Das erspart gerade am Anfang viel Überlegungen, Sucherei und Geld. Der Akku ist bei diesen Geräten fest verbaut und wird mit USB aufgeladen.

Vor Jahren wurde empfohlen sich  zwei Geräte zuzulegen. Falls mal eines nicht geht hat man immer noch eines in Reserve. Gerade wenn man beim Umsteigen ist sollte man von der technischen Seite her nicht ausgebremst werden.

Tipp: Spätestens wenn man merkt dass das dampfen einem zusagt und man damit den Umstieg schafft sollte man sich ein Zweitgerät zulegen. Sollte ein Gerät ausfallen hat man immer eines auf Reserve und kommt nicht in Versuchung wieder zur Zigarette zu greifen.

Zwar sind die Geräte heute ausgereift und fallen nicht einfach so aus. Aber man kann mal eines verlegen, der Akku ist leer, oder es kommt zu irgendeinem anderen Zwischenfall. Wenn man dann gerade in der Umstiegsphase ist, ist das eine Katastrophe. Zumindest ein Zweitgerät, das durchaus ein billiges sein kann, ist empfehlenswert.

Diese Einsteigergeräte sind von der Dampfmenge her auf die Gewohnheiten des Umsteigers von der Zigarette her abgestimmt.

Heutige Einsteigergeräte sind Wartungsarm bis Wartungsfrei und technisch ausgereift.

Manch langjähriger Dampfer nutzt diese Geräte ausschließlich. Sie sind zweckmäßig und kostengünstig. Allerdings ist auch kein erweitertes Dampferlebnis möglich wie größere Dampfwolken, mehr Power, selbst wickeln oder tröpfeln.

Kaufhinweis: Ein typisches Einsteigergerät, Einsteigerset lohnt dann wenn man einfach mal testen will ob man überhaupt mit dieser Art des „rauchens“ klar kommt. Diese Geräte kann man auch später gut nutzen, selbst wenn man in den High-End-Bereich aufgestiegen ist. Denn so ein kleines Einsteigergerät kann man schnell einstecken, um den Hals hängen, problemlos zur Gassirunde oder Gartenarbeit mitnehmen. Zu verdanken ist das ihrer kleinen und wartungsarmen Bauweise.

Ein Einsteigerset hat von der Hardwareseite alles dabei was man braucht, Akku, Verdampfer, Ladekabel und Ersatzverdampfer. Noch besorgt werden muss Liquid. Dazu später mehr.

Durchschnittliche Spezifikationen: Akkukapazität 500 mAh und mehr, Leistungsabgabe 3,7 V, geregelt, Ein-Knopf-Bedienung, Laden über USB (Wandstecker, PC, KFZ), Schutzelektronik gegen falsche Handhabung. Die Preise liegen so um 30€ bis 40€.

Geeignet für Dampfertyp: Geeignet für Umsteiger die erst einmal sehen wollen ob ihnen überhaupt das elektrische rauchen das gibt was man sich verspricht und für Leute die kleine Geräte mögen. Ich nutze diese Geräte permanent und bin absolut glücklich damit.

Typisches Einsteigergerät Beispiele

Typisch an diesem bewährtem Gerät ist die einfache Bedienung, der einfache Start. Es ist alles dabei (bis auf Liquid). Als Verbrauchsmaterial benötigt man Verdampferköpfe und Pods. Diese sind aber im Set erstmal dabei so dass man in aller Ruhe loslegen kann.

Angebot

Innokin Endura – bewährt und beliebt

Innokin T18 oder T22 sind ideale Einsteigergeräte. Der wichtigste Unterschied ist die Kapazität. T18 hat 1000mAh – reicht knapp einen Tag. Davon besser zwei Geräte kaufen. Der T22 hat eine Kapazität von 2000 mAh – mehr als ausreichend für einen Tag.

Innokin Endura T18E Kit (Schwarz) Erhält Kein Nikotin
  • Authentische Produkt
  • Batterie: 1000 mAh, 7C kontinuierlich
  • Top-Füllen 2 ml Tank
  • Überhitzen & Sicherheit Protections
  • Größe: 18mm (D) x 84mm (H)
Angebot
Innokin Endura T22 4ml 2000mAh Starter Kit Farbe Schwarz
  • Innokin hat mit der Endura-Serie eine neue Generation Einsteigergeräte entwickelt. Wie bereits vom T18 bekannt, ist auch das T22 Kit von hervorragender Qualität und mit den innovativen Coils ein kleiner Geschmackskünstler. Simpel in der Handhabung und von höchster Qualität, präsentiert sich das Endura T22 in 3 verschiedenen Farben.
  • Das schlichte und edle Design, mit kleinen Details, sieht nicht nur klasse aus, es weist auch ergonomische Eigenschaften auf und liegt so hervorragend in der Hand. Eine hochwertige Verarbeitung spiegelt sich auch im Inneren des Sticks wieder. Der integrierte 2000 mAh Akku ermöglicht eine ausreichende Betriebsdauer. Der Tank verfügt über das Füllvolumen von 4 ml.
  • Innokin hat die Leistungsparameter perfekt aufeinander abgestimmt, so wird der 1,5 Ohm Coil mit 14 Watt befeuert. Befüllt wird der Tank bequem über das, unter der TopCap liegende, Topfill-System. Bei dem Endura T22 kommen, dank dem klasse Zugverhalten, jedoch nicht nur Anfänger auf ihre Kosten, auch erfahrene Backendampfer werden mit diesem Produkt ihre Freude haben. Innokin hat mit dem Kit ein rundum-sorglos-Paket für den Start in die Dampfergemeinde entwickelt. Bitte beachten Sie, dass dieses
  • Technische Daten Maße: 85 mm x 31 mm x 22 mm Material: Edelstahl, Pyrexglas Füllvolumen: 4 ml Akku Kapazität: 2000 mAh Coil: Endura 1,5 Ohm Coil Aufladen: Micro USB Kurzschlussschutz
  • Lieferumfang 1 x Endura T22 e-Zigarette, bestehend aus: 1 x Endura Akku (2000mAh) 1 x Endura T22 Tank (4ml) 1 x Endura 1,5 Ohm Coil (vorinstalliert) 1 x Endura 1,5 Ohm Coil 1 x USB-Ladekabel 1 x Ersatz DripTip rund 1 x Ersatz DripTip flach 1 x Satz O-Ringe 1 x Benutzerhandbuch

Die Mutter aller AIO Geräte

Joyetech ist ein Urgestein unter den Herstellern. Bekannt geworden sind sie mit den Ego Geräten. Inzwischen sind diese weiterentwickelt und nennen sich eGo AIO. (hier gehts zur Übersicht der eGo AIO)

Die Podgeräte erobern den Markt

Podgeräte sind nichts anderes als einfach zu nutzende E-Zigaretten. Der Unterschied zu den oben genannten Geräten ist dass man ein Pod austauscht wenn dieser nicht mehr taugt anstatt eines Verdampferkopfes. Dies ist mit höheren Kosten verbunden.

Die meisten Podgeräte lassen sich nachfüllen, darauf sollte man unbedingt achten. Es gibt einige Podgeräte die mit vorgefüllten Pods angeboten werden. Diese lassen sich dann meist nicht selbst nachfüllen und man muss jedesmal den Pod entsorgen.

Ich selbst nutze Podgeräte sehr gerne und häufig. Diese sind robust, lassen sich überall mitnehmen und passen in jede Tasche. Zur Zeit ist der Smok Novo (Erfahrungsbericht) mein Liebling.

Bei Amazon gibt es eine große Auswahl an Farben und Designs.

Original SMOK NOVO AIO all-in-one Kit 2ml - 450mAh Batterie/Top füllen/Eingebauter Verdampfer Enthält Kein Nikotin (Schwarze Kobra)
  • All in One System Draw Activated Firing 10 to 16W Output 3.3V to 4.2V Input Voltage NOVO Pod System 2ml Capacity Plug and Play Connection Gold Plated Proprietary Connection
  • Magnetic Connection Voltage Based Output 450 mAh Built In Battery LED Light Indicator USB Charge Port 8 Second Cut-Off/Short Circuit Protection/Low Voltage Protection
  • Product Dimensions: 88.3mm by 24.3mm by 14.3mm Product Includes: One NOVO Ultra Portable System Two Pods One USB Charging Cable User Manual
  • Kein Nikotin. Der Kunde muss den von der Regierung ausgestellten Ausweis vorlegen, der bei der Lieferung das Geburtsdatum angibt. Die Nichteinhaltung der Altersüberprüfung kann zum Ausfall der Lieferung führen, und wir berechnen für diese Situation eine Aufstockungsgebühr von 20%.

Hier geht es zu all meinen Reviews über Podgeräte.

• Erweitertes Einsteigergerät / Standardgeräte mit fest eingebautem Akku

Im Grunde gibt es diesen Begriff nicht. Aber anders kann man diese Geräte nicht bezeichnen. Diese Geräte können nicht alles, aber mehr als ein typisches Einsteigerset.

Der wesentliche Unterschied ist der dass Akkuträger und Verdampfer einzeln sind und nicht wie bei AIO (all in One) Geräten alles fest verbaut ist. Entweder ist der Verdampfer mit im Set oder man muss diesen extra kaufen.

Was diese Gerätekategorie mit den typischen Einsteigergeräten gemein hat ist der fest verbaute Akku. So hat der Einsteiger nicht die zusätzlichen Ausgaben eines oder mehrerer Akkus samt Ladegerät. Diese Geräte werden per USB aufgeladen. Die Akkukapazität ist deutlich größer.

Diese Geräte haben zusätzliche Einstellmöglichkeiten und sind deutlich leistungsstärker und größer als die einfachen Einsteigergeräte. Sie sind keine Taschen-E-Zigaretten mehr.

Geräte mit fest eingebautem Akku gibt es immer weniger, haben aber ihre feste Anhängerschaft. Von den Möglichkeiten ist ähnlich viel machbar wie bei den „High-End-Geräten“.

Mit dieser Gerätekategorie ist folgendes möglich

  • Leistung bis ca. 80 Watt
  • TC-dampfen (Temperatur geregeltes dampfen)
  • Einstellungen
  • Verdampfer nach Wahl (evtl. ist er im Set mit dabei)

Diese Geräte bestehen aus dem Akkuteil (fest verbaut) und einem Verdampfer den man abschrauben kann. Man kann auf diese Geräte jeden Verdampfer aufschrauben. Meistens ist ein Verdampfer mit im Set.

Bei diesen Geräten ist auf Grund der abgegebenen Leistung eine stärkere Dampfentwicklung möglich, kommt aber immer auf den Verdampfer an. Auch die Geschmacksentwicklung ist eine Sache des Verdampfers. Der kann bei typischen Einsteigergeräten genauso gut sein wie bei diesen Geräten.

Diese Geräte sind wertig, technisch ausgereift und haben eine große Anhängerschar, ob bei Einsteigern wie auch bei erfahrenen Dampfern. Diese Einsteigergeräte sind größer als typische Einsteigersets. Das mag manchen abhalten weil er sich damit komisch vorkommt.

Übliche Spezifikation: 2000 mAh und deutlich darüber, also sehr gut für einen Tag bis zwei Tage ausreichend.

  • Es lässt sich die Leistungsabgabe einstellen.
  • Es können verschiedene Verdampfer aufgeschraubt werden.
  • Diese Geräte haben einen fest eingebauten Akku der  per USB (Wandstecker, PC, KFZ) geladen wird. Der Käufer spart sich also Extra Akkus und ein Akkuladegerät.

Ich nutze mehrere Geräte dieser Klasse und vermisse nichts. Die Geräte gibt es als Komplettset mit Verdampfer oder als Akku(träger) alleine. Die Preise liegen so um 40€ bis 60€.

Geeignet für Dampfertyp: Für den Umsteiger der flexibel sein möchte, etwas experimentierfreudig ist und sich nicht scheut ein etwas größeres Gerät zu nutzen.

iStick TC 40W 2600 mAh MOD Eleaf, Schwarz
  • Die iStick TC 40W BOX MOD von Eleaf ist ein sehr handlicher, kleiner Akkuträger. Eleaf hat nun auch die Temperaturkontrolle in den iStick 40W integriert, diese unterstützt Verdampfer und Wicklungen mit NI Drähten. Trotz seiner geringen Baugröße von 77,3 x 36,2 x 22,3 mm hat er eine sehr große Akkukapazität von 2600 mAh
  • Die Einstellungen lassen sich einfach durch die Pfeiltasten verändern. Alle Anzeigewerte lassen sich über das seitlich angebrachte Display ablesen
  • Technische Daten: Eleaf iStick TC 40 W Box Mod, Kapazität: 2600 mAh Li-ion, Volteinstellung: xxx Volt, Watteinstellung: 5 Watt - 40 Watt, Verdampferwiderstand: ab 0,2 Ohm, gefederter Pluspol, Display: OLED, Passthrough Funktion (Dampfen während des Ladens möglich), Länge: 82 mm, Breite: 35 mm, Höhe: 21 mm, Anschluss: 510 aus Edelstahl (für lange Haltbarkeit)
  • Weitere Informationen: Ein / Aus-Schalten: den Feuerknopf 5x schnell drücken, Sperren/Entsperren: die beiden Pfeiltasten für 2 Sekunden gleichzeitig gedrückt halten, Displayrichtung wechseln: wenn der iStick ausgeschaltet ist, die beiden Pfeiltasten für 2 Sekunden gleichzeitig gedrückt halten, die Displayanzeige dreht sich um 180°, Ideal für Verdampfer bis zu einem Durchmesser von 22 mm
  • Lieferumfang: 1x Original iStick Eleaf TC 40 Watt Box-Mod, 1x Betriebsanleitung (englisch) Es ist kein Ladekabel, eGo Adapter oder Ladegerät im Lieferumfang enthalten, bitte separat bestellen
Aspire Zelos 50w Kit Nautilus 2 Tank (Schwarz) TPD Kit Von Vaporocmbo
  • Aspire Zelos 50 W 2500mAh Eingebaute Battarie (Schwarz)
  • Aspire Nautilus 2 (2ml) Verdampfer (Schwarz)
  • Authentische Produkte
  • Schwarz Kit
  • TPD Konform

• Standardgeräte, High-End-Geräte

Geek Vape - aegisAls Standard oder High-End Geräte bezeichne ich die Geräte die mehr können als Einsteigergeräte, sozusagen der Rest des Marktes. Diese Geräte können im Grunde alles, ob VV, VW (variable Volt, variable Watt) ,Temperatur geregeltes dampfen, Softwareupdates, Puffzähler, Uhr und was weiß ich nicht noch alles. Da kommt alle Augenblick ein neues Gimmick dazu.

Diese Geräte sind keine komplizierten Geräte, wie man vermuten möchte. Auch ein Einsteiger kann diese sehr gut nutzen und bedienen. Im Grunde schraubt man einen Verdampfer seiner Wahl drauf, wickelt diesen oder schraubt einen entsprechenden Verdampferkopf rein, befüllt diesen Verdampfer mit Liquid und stellt den Leistungsbereich ein – fertig.

Die Investition ist allerdings höher als beim Einsteigerset. Neben dem höheren Anschaffungspreis braucht es externe Akkus und ein Akkuladegerät. Um nur mal zu testen ist das schon recht teuer.

Diese Geräte kann man in Klassen einteilen,

  • die Geräte mit einem Akku – diese können bis ca. 75 Watt geregelt werden,
  • Geräte bis ca. 150Watt und in
  • Geräte bis zu über 200 Watt, diese benötigen bis zu 3, gar 4 Akkus gleichzeitig.  In der Praxis bedeutet das, dass man insgesamt 6 oder 8 Akkus benötigt und ein Akkuladegerät mit 4 Schächten.

In dieser Gerätekategorie gibt es einen Wettlauf. Viele Hersteller versuchen mit immer mehr Watt zu glänzen.

Ich persönlich nutze meine Geräte zwischen 10 Watt und maximal 40 Watt wie die allermeisten auch.

Der Einsteiger nimmt gerne einen Verdampfer mit Fertigcoils und wird sich dem selber wickeln erst später zuwenden. Fertigcoils sind üblicherweise bis maximal 40Watt zu dampfen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Meist liegen die Fertigcoils für Einsteiger und Backendampfergeräte bei 0,8 Ohm bis ,8 Ohm und sind mit 12 Watt bis 25 Watt gut zu betreiben.

Für den normalen Dampfer und für Einsteiger sind Geräte mit  75 Watt Oberleistung absolut ausreichend. Ein typischer Vertreter ist der Pico (Amazon) / Review zum Pico. Der Pico ist ein sehr verbreitetes und beliebtes Gerät, das kleinste das mit einem 18650er Akku betrieben wird. Kauft ihr euch den Pico, so braucht ihr noch einen Akku. Per USB am Gerät könnt ihr den Akku aufladen. Ideal wäre es ihr kauft euch zwei Akkus und ein Ladegerät, so steht immer ein voller Akku bereit. Die einzelnen Akkus werden mehr geschont.

Das heißt nicht dass ich von einem Gerät mit Leistungsmöglichkeiten bis 200 Watt abrate. Ich habe selbst so eines, nutze nur die Möglichkeiten nicht aus.

Einkaufshinweis: Wer als Einsteiger das Gefühl hat dass dampfen der richtige Weg ist und sich gleich zu Anfang alle Wege offen halten will, der ist mit so einem Gerät dieser Klasse bestens bedient. Die Preise liegen so um 50€ und 100€ ohne Akku und Akkuladegerät. Diese Geräte kann man als Komplettset mit Verdampfer oder alleine kaufen.

Geeignet für Dampfertyp: Der Einsteiger der neugierig ist was die Welt des elektrischen rauchens bietet. Jeder Dampfer der gerne mal etwas variieren möchte.

Kauft euch für den Anfang Verdampfer mit Fertigcoils und nicht niedriger als 0,6 Ohm, besser über 1 Ohm. Oftmals gibt es für den gleichen Verdampfer verschiedene Verdampferköpfe. Das wäre optimal, so könnt ihr euch durchtesten und durchdampfen. Wohin dann eure Reise letztendlich geht wird sich zeigen. Ich bin nach wie vor, nach einigen Ausflügen, wieder bei 1 Ohm (Widerstand) und höher angelangt und dampfe so bei maximal 15 Watt, eher 12 Watt.

Der Pico mit Melo3 Verdampfer. Ein kleines, handliches und robustes Gerät. Nutze ich täglich und wird von vielen heißgeliebt.

Eleaf iStick Pico - Neu 75W TC Set Von Eleaf - Schwarz
  • Nikotinfrei , 0 mg Nikotin
  • Authentisch und echt mit dem Bestätigungs-Aufkleber, der am Paketkasten gelegen ist
  • CE und ROHS Verified
  • Erforderliche 1X 18650 Batterie (separat bestellen)
  • Alle in einer großen Leistung elektronische Zigarette

Akkubox Pico ohne Verdampfer in toller Farbauswahl. Der Pico ist ein äußerst beliebtes Gerät. Über den Pico habe ich zwei Reviews verfasst, Pico mit Nautilus, Pico im Vergleich zu anderen und ein Bericht über die Pico auf der Seite Backendampfer.

Eleaf iStick Pico 25 Box MOD 85 W, Riccardo e-Zigarette - Akkuträger, silber-schwarz
  • Original Riccardo iStick Pico 25 Akkuträger - hergestellt von Eleaf mit einer maximalen Leistung von 85 Watt
  • Maße: 70,5 x 48 x 25 mm (H x B x T) / Gewicht: 96,5 g / max. Leistung: 85 W / Temperaturkontrolle: 100 - 315° C / max. Ausgabe: 50 A
  • Modi: VW, TC-Ti, TC-Ni, TC-SS, TCR, Bypass / 0,91'' Display / gefederter 510 Anschluss / Micro-USB-Anschluss / Widerstände: 0,05 - 3,5 Ohm
  • Kompatibel mit Verdampfern bis 25 mm Durchmesser / Firmware update-fähig / Laden mit max. 2 A / Pass-Through-Funktion
  • Bitte beachten Sie, dass die für den Betrieb benötigte 18650er Akkuzelle und ein Ladekabel nicht im Lieferumfang enthalten sind!

Passender Verdampfer, der Nautilus. Ein Klassiker den jeder in der Dampferszene kennt.

Aspire Nautilus mini BVC im Set mit 2 Vertikal Dual Coil Verdampferköpfe, wechselbarer Pyrex-Glastank, Cone und DripTip! eZigarette
  • Aspire mini Echtglas-Verdampfer 2 Vertikal-Dual Coil Wechselverdampferköpfe 1,8 Ohm (+/- 0,2 Ohm) Fassungsvermögen ca. 2 ml
  • kein Siffen (Auslaufen von Liquid) super hammer Dampfentwicklung klasse Aroma
  • leichtes Befüllen ohne Kleckern möglich Airflow Control (Luftmengenregulierung) komplett aus Edelstahl und Glas
  • Verschönerungsring, Cone wechselbares 510er Edelstahl-DripTip passt auf alle eGo Akkus und Akkuträger mit 510er Gewinde
  • passende Ersatz Vertikalverdampferköpfe hier: http://www.amazon.de/gp/product/B00MFQ1TMU

Die Akkubox Reuleaux 2/3 von Wismec ist einer meiner Lieblingsboxen. Sie kann wahlweise mit 2 0der 3 Akkus betrieben werden, liegt gut in der Hand und ist technisch auf dem höchsten Stand. Neben der Box braucht man 4 bis 6 Akkus 18650, ein Ladegerät und einen Verdampfer.

Angebot
Wismec Reuleaux RX GEN3 Dual Akkuträger 230 Watt, Farbe:brushed gunmetal
  • Lieferumfang: 1 x Wismec Reuleaux RX GEN3 Dual Akkuträger mit 230 Watt, 1 x Micro USB-Kabel zum Laden und zum Updaten der Firmware, 1 x Bedienungsanleitung, 1 x Warnhinweise, 1 x Garantiehinweise, Artikel enthält kein Nikotin
  • Wünschen Sie sich einen leistungsstarken Akkuträger, der auch größeren Verdampfern eine zuverlässige Plattform bietet, dabei aber möglichst kompakt ist? Die RX GEN3 Dual Box aus der beliebten Reuleaux Reihe im JayBo-Design von Wismec hat bis zu 230 Watt Leistung zu bieten, kommt dabei aber mit der Power von nur zwei Akkuzellen aus und liegt besonders ergonomisch in der Hand.
  • Alle Tasten und der Micro-USB-Anschluss zum Updaten des Geräts und zum schnellen Wiederaufladen der Akkus befinden sich ebenfalls auf der Vorderseite über und unterhalb des Displays.
  • Selbstverständlich verfügt auch die Wismec Reuleaux RX GEN3 Dual Box über alle Funktionen und die nötige Elektronik, die zur Sicherheit des Dampfers und zum Schutz der Akkuzellen und der Coils des Verdampfers wichtig sind, so auch die automatische Abschaltung des Akkuträgers, falls der Feuerknopf länger als zehn Sekunden gedrückt sein sollte. Um die Akkus maximal zu schonen und ihre lange Haltbarkeit zu gewährleisten, wird empfohlen, diese möglichst in einem externen Ladegerät mit intelligenter
  • Auf dem großen, übersichtlich gestaltete Display auf der Vorderseite werden nicht nur alle wichtigen Daten wie Leistung oder die eingestellte Temperatur - abhängig vom gewählten Modus -, die Spannung der Akkus, der Widerstand des verwendeten, automatisch erkannten Verdampfers sowie die jeweiligen Ladestände der Akkumulatoren auf einen Blick dargestellt, auch die entsprechenden Einstellungen können direkt auf dem Startbildschirm vorgenommen werden, ohne in ein gesondertes Menü wechseln zu müssen.

Die Cuboid von Joyetech ist mit allem Schnick Schnack ausgestattet was das Dampferherz begehrt.

Joyetech Cuboid Pro 200W TC Mod Akkuträger Farbe Rot
  • Der Cuboid Pro Mod ist ein kleiner Highend-Mod, ausgestattet mit einem 2,4 Zoll Farb-Touchdisplay, welches nicht nur eine sehr gut gestaltete Sicht auf die relevanten Einstellungen bietet und leicht zu bedienen ist. Die Anzeige des Displays kann je nach Belieben konfiguriert werden und zeigt die Einstellungen, eine analoge/digitale Uhr oder ein zuvor aufgespieltes Foto.
  • So Klasse das Design und das Display, so gut ist auch die Leistung. Der Mod kann mit bis zu 200 Watt arbeiten und ist im VW, VT und TCR Modus verwendbar. Befeuert wird entweder über die herkömmliche Feuertaste oder über die Tap-Taste, welche durch einfaches Antippen bedient wird.
  • Lieferumfang 1 x CUBOID Pro 200W TC Mod 1 x QC USB Kabel 1 x Benutzerhandbuch 1 x Garantiekarte 1 x Warnhinweiskarte
  • Betrieben wird der Cuboid mit zwei 18650er Akkus. Diese können über den Micro-USB-Port geladen werden. Udates erfolgen ebenfalls über den Micro-USB-Port. Mittels Adapter kann der Mod auch als Powerbank verwendet werden. Der Cuboid Pro Mod ist rundum auf dem neusten Stand der Technologie und weißt ein starkes Design vor. Mit dem 510er Gewinde und einer großen Aufnahmemöglichkeit kann der Mod mit Verdampfern bis zu 25 mm kombiniert werden. Bitte beachten Sie, dass Akkus nicht im Lieferumfang entha
  • Technische Daten Maße: 56 mm x 30 mm x 85 mm Display: 2,4 Zoll TFT / CTP (Capacity Touch Panel) Bildschirmauflösung: 320 * 240 dpi Ausgangswattleistung: 1 Watt - 200 Watt Ausgangsmodus: VW, VT (Ni, Ti, SS316), TCR (M1, M2, M3) Modus Widerstandsbereich: 0,05-1,5ohm für VT / TCR-Modus 0,1-3,5ohm für VW-Modus Temperaturbereich: 100-315 ° C / 200-600 ° F Tiefe von 510 Stiften anwendbar: 4.0-5.5mm Akku: 2 x 18650 Akkus (CDC25A) Max. Ladestrom: 2.0A Max. Ausgangsstrom: 50A Max. Ausgangsspannung: 9V Mu

Die Legend von Geekvape kann 100Watt, gibt aber Versionen auch bis 200Watt. Sie liegt extrem gut in der Hand und ist praktisch nicht kaputt zu bekommen. Nutzen tue ich aber so gut wie keine der Funktionen. Ich hab meinen selbst gewickelten Verdampfer drauf und dampfe bei ca. 12 Watt.

GeekVape Aegis 100W legendäre TC Box mod, E Zigarette Mod, Wasserdicht, Stoßfest, Staubdicht E Zig Vape Mod, No E Liquid, Nikotin Frei (nicht inklusive Akku) (gelb)
  • [Wasserdichte und stoßfest & staubdicht]: Pass Drop Test Report und IP67 Zertifikat. Es ist die robuste VAPE mod mit militärischen Grade stoßfest, keine Notwendigkeit, sich über das immer Kratzer, verschmutzt oder durch Zufall nicht mehr sorgen. Friendly für Strand, Angeln, Schwimmen, Bootsfahrten, Kajak, und Wassersport-Aktivitäten.
  • [Gutes Gefühl und zarte Erscheinung]: Die Aegis hat eine einfache, benutzerfreundliche Oberfläche. Kombination von Materialien sind Gummi, Leder und Metall. Das Layout ist groß, aber könnte ein wenig heller-obwohl Sie den Kontrast anpassen können.
  • [Reale Nennleistung und sofortige Auslösung ]: Es kann bis zu 100W mit einem einzigen Akku und Brände so niedrig wie 0,05 Ohm. Es nutzt einen der fortschrittlichsten Chip mit der tatsächlichen Nennleistung und sofortige Entlassung (0,05 Sekunden). Sie können einen Real-Time Power Output Indikator auf dem OLED-Display.
  • Unterstützt sowohl 18650 als auch 26650 Akku. Fit Zerstäuber von 30 mm Durchmesser perfekt
  • [Firmware erweiterbar ]: Hidden Micro USB für Firmware-Upgrade. Achtung: verboten für den Verkauf an Personen unter 18 Jahren. Durch die Bestellung dieses Produkts auf Amazon.de bestätigen Sie, dass Sie über 18 Jahre
Vaporesso Target PRO VTC 75W + Keramik cCELL Verdampfer Farbe Lila
  • Die neue Vaporesso Target Pro ist die
  • Weiterhin wurde dem überarbeiteten Tank ein Topfilling System spendiert, wodurch das Befüllen bequem von
  • .Die futuristische Target bietet eine einzigartige Optik gepaart mit vielen technischen Highlights.Die Target verfügt über eine maximale Ausgangsleistung von 75Watt und wird mit einem 18650er Akku betrieben (nicht im Lieferumfang enthalten).
  • Technische Daten:Breite: 38 mm Länge: 92 mm Tiefe: 27 mm Output Watt 5 - 75 Watt Output Mode: Temp, Variable Watt Temp Modus: 0,05 Ω - 1,0 Ω VW Watt Modus: 0,15 Ω - 3,5 Ω Temp-Bereich 100°C - 315°C Display OLED Ein- Ausschalten: 5-Klick (innerhalb 2 Sek.)
  • fünfmaliges drücken für ein- ausschalten Gewinde-Typ: 510 Farben: Schwarz, Weiß, - weitere Farben in kürze. Akkuzelle: 18650 High Drain (Nicht im Lieferumfang enthalten) Laden: via USB mit Pass Through Funktion möglich Zugzeit-Begrenzung: 10 Sekunden Tankvolumen: ca. 2,5ml Verdampfer:: Ceramic cCELL coreLieferumf

Fazit Geräte

Über Geräte könnte man noch lange und täglich schreiben. Der Markt ist sehr dynamisch und es vergeht keine Woche in der nicht ein tolles Akkugerät oder ein hervorragender Verdampfer vorgestellt wird.

• Ein typisches Einsteigergerät ist ein Pod-Gerät oder ein AiO (all in one) Gerät. Da ist der Verdampfer inklusive und der Akku ist im Gerät fest verbaut. Die E-Zigarette wird per USB-Kabel geladen.

• Ein „erweitertes“ Einsteigergerät, Standardgerät ist eine E-Zigarette die einen fest verbauten Akku hat, so dass man sich nicht um Akku und Ladegerät kümmern muss. Diese Geräte gibt es als Set mit Verdampfer oder einzeln ohne Verdampfer. Ein Verdampfer ist immer notwendig.

• Ein sogenanntes Endgerät, also ein Akkuträger mit allen möglichen Funktionen, kann auch von einem Einsteiger benutzt werden. Man muss ja zunächst nicht alles verstehen. Bei diesen Geräten braucht es zusätzlich Akkus und ein Akkuladegerät. Das geht zunächst ins Geld und ist weit über „ich will es mal probieren“. Zu diesen Geräten braucht es auch immer einen Verdampfer den man extra kaufen muss. Dafür hat man die Wahl sämtlicher Verdampfer, ob  ein MTL-Verdampfer (Backendampfer, das was Zigarettenraucher typischerweise machen) oder DTL-Verdampfer (direkt auf Lunge, niedrige Widerstände, große Dampfmengen). Man ist mit diesen Geräten offen nach allen Richtungen, wohin der Weg denn dann auch mal führt.

Was tun?

  • Wollt ihr nur mal testen so spart euch die Ausgaben für Akku und Akkuladegerät, einen extra Verdampfer und kauft ein Einsteigergerät. Mit der verlinkten Endura, eGo AIO oder dem Podgerät könnt ihr da nichts verkehrt machen.
  • Wollt ihr was leistungsstärkeres wollt, das ihr auch wieder leicht verkaufen könnt wenn es euch nicht taugt, so kauft einen Pico.
  • Seid ihr überzeugt dass dampfen die Sache für euch ist und ihr offen für alles sein wollt, so kauft euch ein Endgerät.

(Ein Zusammenfassung von  Einkaufstipps wird gerade vorbereitet.)

Die Investition in Sachen Gerät liegt ab 20 € bis zu ca. 100 € für ein High-End-Gerät mit Verdampfer und Ladekabel und Akku.

Empfohlene Akkus und Akkuladegeräte.

Es fehlt euch nur noch das Liquid.

Das Liquid

Liquidflaschen von SteamersloungeDas Liquid ist das was vernebelt, verdampft wird. Die Grundsubstanz besteht in variablen Anteilen aus Propylenglycol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG). Manchmal kommt noch etwas destiliertes Wasser in der Menge von 5% bis 10% hinzu.

PG (E 1520) und VG (E 422) sind zugelassene Zusatzstoffe in der Lebensmittelindustrie und sind zum Beispiel in Kaugummi oder Zahnpasta enthalten. Des weiteren in einem fertigen Liquid Aroma und gegebenenfalls Nikotin enthalten.

Der Umsteiger von Zigaretten auf elektrische Zigaretten braucht eine höhere Konzentration an Nikotin als derjenige der schon länger dampft. Empfohlen werden Liquids mit 12mg/ml bis 18mg/ml Nikotin. Sollte das Liquid zu stark sein oder man dampft zuviel macht sich das durch leichtes Unwohlsein oder Kopfdruck bemerkbar. Dann mit der Nikotinstärke etwas herunter gehen.

Im Laufe der Zeit kann man immer weiter von der Nikotinkonzentration nach unten gehen. Die Liquidhändler führen Liquids in verschiedener Stärke.

Achtung beim Einkauf: Bei Amazon zum Beispiel kann man nur Liquids mit der Nikotinstärke 0 kaufen. Das bringt dem Umsteiger gar nichts. Daher Liquids bei einem Liquidhändler besorgen.

VideoWas ist in den Liquids?

Inhaltsstoff PG – VG

Die Grundsubstanz, neben Nikotin und Aromen, besteht aus Propylenclycol (PG) und pflanzlichen Glycerin (VG). Beide sind in der Lebensmittelindustrie zugelassen und begegnen uns auf Schritt und Tritt, ob in Backwaren oder in der Kosmetik. Diese Stoffe sind ebenso im Tierfutter zu finden und gibt es Kanisterweise zu kaufen.

Im Liquid entwickeln sie folgende Eigenschaften. PG sorgt dafür dass der Geschmack und der Flash ausgeprägt werden. VG sorgt für Dampfdichte. Je mehr VG-Anteil desto mehr Dampf. Doch je mehr Dampf desto weniger Geschmack und Flash. VG ist zudem sehr dickflüssig und muss mit Wasser (bis 10%) verdünnt werden, ansonsten kann es sein dass das Liquid im Verdampfer nicht nachfließt.

Generell werden PG und VG zusammen verwendet und die Liquids auf dem Markt enthalten immer eine Mischung aus beiden, so dass Dampfdichte, Geschmack und Flash sich gleichermaßen entwickeln.

Es gibt „traditionale“ Mischungen die jeder Hersteller etwas anders definiert. Das Verhältnis liegt bei 40% bis 65% für PG. Häufig sind 50/50 Mischungen anzutreffen.

Inhaltsstoff Nikotin

Das Nikotin, so sagt man, ist schuld an der Sucht, ist Schuld am Krebs, ist Schuld an allem. Über Nikotin geistern viele Geschichten umher die meist nicht richtig sind. Bei Pressemitteilungen handelt es sich häufig um unreflektierte Halbwahrheiten recherchefauler Journalisten.

Richtig ist, Nikotin ist ein extrem starkes Gift und in entsprechender Konzentration tödlich. Doch an diese Mengen Nikotin kommt man nicht heran, weder durch Zigaretten noch durch Liquid. Dennoch möchte ich Nikotin nicht verharmlosen, es ist und bleibt ein Gift.

Doch für Abhängigkeiten und Krebs kann Nikotin nicht verantwortlich gemacht werden. Zum Beispiel Kautabaknutzer nehmen mindestens soviel Nikotin auf wie Zigarettenraucher. Doch sie haben ein 90% bis 95%iges niedrigeres Krebsrisiko als Raucher. Auch ist nicht bekannt dass jemand von Nikotinpflastern abhängig geworden ist. Wenn euch also jemand erzählt, Nikotin macht Krebs, Nikotin macht abhängig, so fragt nach Quellen und Belegen und gebt euch nicht zufrieden dass er ein Mittagsmagazin oder die Bildzeitung heraus posaunen.

In den USA hat es Untersuchungen zu Unfällen mit Nikotinliquids gegeben. Herausgekommen ist dass 2010 bis 2012 genau 35 Fälle von Vergiftungen gab die behandelt wurden. Der Verlauf war mild und keine der Personen wurde in der Notaufnahme behalten, egal wie viel die Person davon getrunken hatte oder sich über die Haut geschüttet hat.

Als Richtwert und zur Einschätzung: Ein 10ml Fläschen mit 18mg Nikotin/ml enthält 0,18g Nikotin, etwa die Hälfte die eine Schachtel Zigarette hat. Wer den Dampf von kochenden Kartoffeln (Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs wie Tabak) einatmet inhaliert ähnlich viel Schadstoffe wie mit der E-Zigarette.

Das war nur ein kurzer Einblick über das Nikotin. Wer mehr wissen möchte, vor allem im Zusammenhang mit der E-Zigarette der ist bei Blog Rursus bestens aufgehoben. Dort im Suchfeld Nikotin eingeben und man bekommt viele Artikel die untermauert sind. Auch dieser Artikel gibt viele Quellen an.

In der Vergangenheit hat sich Prof. Dr. Bernd Mayer, Toxikologe an der Universität Wien, sehr mit Nikotin beschäftigt. Inzwischen hat er viele Missverständnisse über Nikotin klar gestellt. Seien es Messfehler und unzulängliche Versuchsreihen in der Vergangenheit (ähnlich dem des Spinates, der ja bei weitem nicht die Gesundheit hat wie es heißt und dessen guter Ruf nur durch einen Messfehler besteht) oder aktuell populistische Veröffentlichungen zugunsten bestimmter Lobbyinteressen.

Inhaltsstoff Aroma

Vapango Aromen
Aroma
Die verwendeten Aromen sind alle zugelassene Lebensmittel und gelten als unbedenklich. Diese Aromen sind ölfrei und keine ätherischen Öle. Das wäre genau das was man nicht in den Verdampfer geben darf. Verwendet also, wenn ihr euer Liquid aufpeppen wollt oder selber mischt, nur Aromen die für die E-Zigarette geeignet sind.

Liquids gibt es in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Seltsam mag einem Raucher anmuten dass einem Erdbeergeschmack in der E-Zigarette schmeckt.

Für E-Zigarettennutzer steht eine riesige Welt an Geschmackserlebnissen offen.

weitere Zusatzstoffe

Es gibt für die Liquidherstellung weitere Zusatzstoffe die verwendet werden. Das sind sogenannte Sweetener, also Süßungsmittel (nicht zu verwechseln mit Süßstoff oder Zucker) die dem Liquid mehr Süße geben. Wird gerne von Selbstmischern verwendet.

Chiliextrakt wird in manchen Liquids verwendet um eine schärfe, ein kribbeln auf der Zunge zu erzeugen. Manchmal wird es auch als Ersatzstoff für Nikotin verwendet.

Coffein hat man versucht in Liquids einzumischen. Coffein ist günstig und zum Beispiel über Ebay erhältlich. Coffein macht aus dem Liquid eine puddingartige Masse. Um Coffein in Liquid zu verwenden bedarf es viel Erfahrung.

Tabakgeschmack

„Das schmeckt ja gar nicht wie Tabak.“ Ja, echten Tabakgeschmack gibt es nicht als Aroma, genauer gesagt, es gibt ihn schon aber er wird nicht als solcher empfunden.

Man kommt also dem Tabakgeschmack nur sehr nahe. Es gibt sehr gute Tabakliquids und Tabakaromen die wirklich sehr hervorragend schmecken, ob Zigarre, dunkler Tabak oder Zigarette (eines meiner Lieblingsliquids ist der „alte Tobi“ von Surmount). Es gibt Tabakliquids die lagern über lange Zeit in echten Eichenfässern um einen rauchigen Geschmack zu vermitteln.

Aber exakt einen Tabakgeschmack wie diese oder jene Zigarettenmarke gibt es nicht, nur annähernd.

Selber mischen

Wer länger dampft wird sich früher oder später überlegen ob er seine Liquids selber mischt. Das Einsparpotential ist gegeben und man kann, sofern man es beherrscht, eigene Geschmacksnoten herstellen. Selber mischen ist nicht besonders schwer und am besten fängt man ganz einfach an in dem man ein Liquid mit einem Aroma herstellt und sich erst später an komplexere Geschmacksnoten heran wagt.

Aber ganz so einfach ist es denn dann auch wieder nicht. Neben der Dosierung spielen Faktoren wie Reifezeit und Art des Mischens eine große Rolle.

Das Selbermischen sollte man als Einsteiger nicht machen. Denn es gibt auch Fehlversuche. Der Grundstock zum selber mischen erfordert etwas an Investition. Lieber am Anfang einige Liquids probieren und sich zunächst auf einen Geschmack einpendeln der gefällt. Wenn man die erste Phase des Umstiegs geschafft und sattelfest ist kann man sich mit dem selbst mischen beschäftigen.

Zum herstellen von Liquids wird benötigt:

Base – das ist die Basis aus Propylenclycol und natürlichem Glycol (PG/VG), je nach dem wie dick- oder dünnflüssig etwas sein soll, ob mehr Wert auf Dampfwolken oder mehr Wert auf Geschmack gelegt wird. Bewährt haben sich Basen mit einer Mischung von 40% bis 60% PG und entsprechendem Anteil an VG.

Aromen – nicht ein Backaroma oder ätherisches Öl nehmen, sondern Aromen die für E-Zigaretten verwendet werden können. Aromen für Liquid dürfen weder Öl noch Zucker enthalten.

Equipment – Messbecher, Spritzen, Flaschen zum umfüllen. Ich persönlich beschränke mich auf die einfachste Methode und arbeite mit Messbecher und ml Angaben. Dabei kommt es mir auch nicht auf eine punktgenaue Landung an. Danach wird geschüttelt und das ganze erst einmal stehen gelassen.

Wer es genauer will, der braucht eine Feinwaage und einen Magnetrührer.

Die Zukunft des Selbermischens und der Liquids

Die EU wollte unbedingt die E-Zigarette regulieren und hat mit allerlei Tricks und beeinflussbarer Politiker es geschafft dass die E-Zigarette der Buhmann ist und nun reguliert wird. Die Zigarette und Tabak selbst wird es weiterhin überall geben und offen darüber geredet. Doch die E-Zigarette hätten die Politiker lieber heute als morgen vom Tisch, denn sie bringt keine Tabaksteuer.

Die Umsetzung der Regelung besteht kurz bevor (2016?) und dann wird es Nikotinhaltige Basen in der Form wie es sie jetzt gibt nicht mehr zu kaufen geben. Das gleiche trifft auf Liquids und Geräte zu. Wer also halbentschlossen ist, sollte sich jetzt ganz entschließen.

Inzwischen schreiben wir einige Jahre später und heute wissen wir dass sich einiges verändert hat. Basen in großen Gebinden lassen sich nicht mehr kaufen. Was sich kaufen lässt sind 0er Base ohne Beschränkung (Base ohne Nikotin, Base ist PG, VG und Wasser). Denn das konnte man nicht eingrenzen, PG und VG wird z.B. in der Landwirtschaft eingesetzt oder zur Kosmetikherstellung und vieler anderer Produkte.

Es wurden die Packungsgrößen begrenzt und so kann man zwar immer noch Nikotinbase (sogenannte Shots) kaufen, hat aber viel mehr Müll.

Selber mischen ist also möglich, aber nicht mehr so uneingeschränkt wie vorher.

Selber mischen ist  etwas für den erfahrenen E-Zigarettennutzer und eigentlich nicht für den Einsteiger geeignet. Der Einsteiger in Sachen E-Zigarette sollte sich zunächst auf fertiges Liquid beschränken, das ist deutlich kostengünstiger als sich das ganze Equipment zum selber mischen zu beschaffen.

Fazit Liquid

Liquid kauft man als Einsteiger am besten zunächst fertig.  Für den Umstieg als Raucher wird mindestens 12mg/ml, besser 18mg/ml empfohlen. Traditionelle Mischungen sind Mischungen die Geschmack, Flash und Dampfdichte ausgewogen anbieten. Das übliche Mischungsverhältnis liegt bei etwa 40% bis 65% PG (Geschmack, Flash) und der Rest VG (Dampfdichte) und Wasser (wegen der Viskosität).

Es gibt Liquids die ein komplett anderes Mischungsverhältnis haben und der VG-Anteil sehr hoch ist. Diese Mischungsverhältnisse sind für spezielle Verdampfer wie Tröpfler gedacht.

Der Verbrauch an Liquid liegt bei ca. 3ml bis 5ml per Tag. Also etwas Liquidvorrat zulegen, nicht dass das Experiment Umstieg wegen fehlenden Liquids abgebrochen werden muss.

Der Umstieg

Der häufigste Grund des Umstiegs vom Raucher zum E-Zigaretten-Nutzer ist die Gesundheit.  Aber auch die Kosten werden hinterfragt. Spart man? Zahlt man wesentlich mehr?

Der Umstieg vom Zigarettenraucher zum elektrischen Raucher ist nicht immer einfach. Es gibt Leute die haben vom ersten Tag an kein Verlangen mehr nach einer Zigarette, es gibt Raucher die bleiben Raucher und legen alles wieder weg. Und es gibt Raucher die werden zu Dual Usern, sie rauchen Tabakzigaretten und elektrisch – ersetzen einen Teil ihrer Zigaretten mit der elektrischen Zigarette.

Ich selbst war mittelstarker Raucher, ca. 20-30 Stück am Tag. Mir ist der Einstieg in die E-Zigaretten leicht gefallen, allerdings konnte ich mehrere Jahre nicht von der Tabakzigarette lassen und nutzte beides, die Tabakzigarette und die E-Zigarette. Es gab Tage da brauchte ich dank E-Zigarette nur 10 Zigaretten, aber meistens lag ich dann wieder bei 20 Zigaretten.

Nur eine schwere Lungenentzündung mit akuter Atemnot brachten mich von einem Tag auf den anderen von der Zigarette weg. Diesen Schritt habe ich aber nur mit Hilfe der E-Zigarette geschafft.

Hat man die ersten Tage hinter sich ist man stolz, hat man die ersten 4 Wochen geschafft ist kann man das kaum glauben. Nach einem Jahr kann man nicht verstehen dass man so lange an der Zigarette festgehalten hat.

Wartet nicht bis ihr schwer krank werdet und eure Lebensqualität leidet. Hört das rauchen so früh wie möglich auf, ob mit oder ohne E-Zigarette. Es lohnt sich.

Hier könnt ihr mehr über meinen Ausstieg aus der Tabakzigarette (die erste Woche) und eine Zusammenfassung nach einem Jahr rauchfrei.

Die Gesundheit

Gesundheitliche Tipps darf man als Privatmann nicht geben außer den dass man den Arzt aufsuchen soll. Aber man kann Erfahrungswerte wiedergeben.

Generell bewirken die Liquids, sprich das VG und PG, einen trockeneren Hals weil diese Stoffe die Neigung haben Feuchtigkeit zu absorbieren. Wer dampft sollte am besten etwas mehr Flüssigkeit zu sich nehmen.

Auch ist stärkerer Husten in den ersten Tagen normal. Erstens versucht die Lunge sich zu regenerieren und zweitens enthält das Liquid keine MAO-Hemmer die der Zigarette beigemischt sind um Husten zu unterdrücken.

Alles was mit der Lunge zusammenhängt verbessert sich. Alles was mit Geruchs- und Geschmackssinn zu tun hat verbessert sich enorm und ziemlich schnell. Die Haut regeneriert sich und wird deutlich reiner. Das Lungenkrebsrisiko sinkt zügig und nach 10 Jahren ist es diesbezüglich so als ob man nie geraucht hätte. Siehe auch Infografik am Ende des Beitrages.

Wie sagte einst Dr. Martina Pötschke-Langer von der DKFZ, Mitarbeiterin der WHO und Bundesverdienstkreuzträgerin? –

„gegen die normale Zigarette, die eine solche Giftlast darstellt, stellt eine E-Zigarette ein vergleichsweise harmloses Produkt dar.“

„Es wird [bei der e-Zigarette] kein Tabak verbrannt. Es ist in dem Dampf von e-Zigaretten weder Teer, Kohlenmonoxid oder auch andere kanzerogene Stoffe enthalten, die aus dem Rauch einer herkömmlichen Zigarette ja dieses hochgefährliche Giftgemisch machen.“

(Quelle: Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ), Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton Wissenschaft und Technik, 22.01.2012 11:05 Uhr)

Rauchen aufhören oder auf elektrische Zigarette umsteigen lohnt sich doch, oder?

Das neue Hobby

Unter den Dampfern gibt es diejenigen die dampfen halt, betrachten das ganze eher zweckmäßig. Dann gibt es die Gruppe der Heißblütigen. Die hat das Fieber gepackt und die basteln sich eigene Geräte, verfasssen Youtube-Reviews, sind ständig auf der Höhe der Technik und kennen jeden Trick und Hack.

Für nicht wenige ist das dampfen zu einem Hobby geworden. Sei es die Technik und das Liquidmischen. Oder sei es in Foren als Admin, als Schreiber oder gar als Blogbetreiber. Das dampfen bietet alles und die Szene ist sehr lebendig. Was auch die jährlich stattfindenden Dampfermessen und die Besucherzahlen wiederspiegeln.

Auf Facebook gibt es gute Gruppen rund um das dampfen. Als Einsteiger ist sicher die Facebookgruppe für Anfänger eine gute Anlaufadresse.

Der Plan

Wie steigt man am besten um? Der Plan mit dem meisten Erfolg lautet von heute auf morgen. Kauft ruhig noch eine Schachtel Zigaretten oder ein Päckchen Tabak zur Sicherheit und für den Kopf. Denn der Umstieg wird auch immer wieder die Lust an der Zigarette aufkommen lassen. Zu viele Zusatzstoffe sind in der Zigarette die süchtig machen. Da ist es gut wenn der Suchtteil im Kopf weiß ich könnte ja wenn ich will – aber lass uns sehen wie lange es ohne geht sollte der andere Teil sagen.

Betrachtet es als Herausforderung, als Wette mit dem Teil des Kopfes der nach der Zigarette ruft.

Auch das Handling und die sozialen Gewohnheiten sind eingeprägt und eingeübt. Wer umsteigt hat ein Stück Arbeit vor sich. Allerdings hilft die E-Zigarette enorm die Gewohnheiten zu ändern und um von der Zigarette weg zu kommen.

Schrittweises reduzieren hat auch viele von der Zigarette weg gebracht. Immer weniger Zigaretten und dafür mehr dampfen. Dazu muss man aber zählen und einen Kalender führen sonst beschummelt man sich selbst. Es könnte so aussehen dass man jede Woche die Zigaretten um eine Zigarette täglich reduziert. So ist ein Raucher nach 20 Wochen Zigarettenfrei. Also Woche 1 statt 20 Zigaretten täglich nur noch 19, Woche zwei nur noch 18, usw.. Ist eine Sache der Disziplin aber funktioniert bei manchen. Bei mir hat es nicht funktioniert.

Der nächste sagt sich, ich bestehe auf bestimmte Zigaretten. also die zum Frühstück und die in der Mittagspause. Ja, wieso nicht sich ein paar Zigaretten gönnen und auf den Rest verzichten. Kein schlechter Plan, man muss sich nur daran halten. Das gelingt nicht vielen, denn schnell kommt noch die eine oder andere „bestimmte“ Zigarette hinzu.

Wer zu Silvester oder zu einer Geburtstagsfeier schon immer gerne eine Zigarre geraucht hat, ja, kann man weiterhin machen, oder sogar eine elektrische Zigarre dampfen. Aber es darf nicht zu einem Rückfall führen. Ich habe das nicht gemacht, ich habe sogar jegliche Feier und Alkohol gemieden. Alkohol enthemmt und schnell ist man wieder in alten Angewohnheiten.

Ziel ist es soviel wie möglich Zigaretten einzusparen, am besten ganz davon weg zu kommen. Die Lungenfunktion und Lebensqualität wird es danken.

Die Kosten

KostenZu den Kosten zählt die Hardware, also das Equipment, die Ersatzteile und die Liquidkosten. Dazu kommt ein marginaler Beitrag für Ladekosten.

Für Equipment und Liquid einen fixen Preis anzugeben ist unmöglich. Wer Spaß am dampfen hat wird sich immer wieder mal neues Equipment besorgen, dieses oder jenes probieren. Das einzige was man machen kann ist eine überschlägige Rechnung mit Pi * Daumenfaktor.

Liquidkosten

Das Liquid kann man fertig kaufen oder, wenn man es sich zutraut, auch selber mischen. Fertiges Liquid kostet per 10ml zwischen 2€ und 5€ (auch mal 10€). 

Der Verbrauch an Liquid kann man bei üblichen Dampfverhalten mit ca. 3ml per Tag festsetzen. So liegt man bei gekauftem Liquid bei ca. 1,50€ per Tag. Beim selber mischen wird es deutlich günstiger (ca. 30cent ), aber ist für den Einsteiger nicht empfehlenswert.

Equipment

Neben den Anschaffungskosten ist die Frage nach der Haltbarkeit. Diese wird zum Beispiel durch den Ladezyklus begrenzt. Die E-Zigarette funktioniert mit einem Akku, ob fest verbaut wie bei den Einsteigerngeräten oder mit einem Akku den man extern in einem Ladegerät laden kann.

Ein Akku hat einen Ladezyklus von ca. 600 bis 800 mal. Danach lässt der Akku in aller Regel stark nach. Handelt es sich um ein Gerät mit fest verbauten Akku muss man das ganze Gerät entsorgen. So entstehen also alle 2 bis 3 Jahre neue Anschaffungskosten.

Bei Geräten mit extern zu ladenden Akkus müssen lediglich die Akkus ersetzt werden.

Ersatzteile, Verbrauchsteile

Verdampferkopf Beispiel
Verdampferkopf Beispiel

Zu den Verbrauchsteilen gehörten Verdampferköpfe. Diese nutzen sich in 1 Woche bis 2 Wochen ab.

Abnutzen ist der falsche Ausdruck. Es sammeln sich Rückstände auf dem Draht an die dann im Laufe der Zeit einen schlechten Geschmack abgeben. Mit Auswaschen kann man die Zeit noch einmal hinaus zögern. Verdampferköpfe kann man zu gängigen Verdampfern in jedem Shop bekommen.

Weitere Verbrauchsteile sind für die sogenannten Selbstwickelverdampfer etwas Wickeldraht und Watte (früher Silikatschnur). Das sind im Grunde Centbeträge. Mit einem Selbstwickler stellt man sich die Verdampferköpfe selbst her.

Zusammenfassung Kosten

Die Kosten hängen sehr stark von den Dampfgewohnheiten ab. Standardmäßig werden ca. 3ml per Tag benötigt.

Liquid

gekauft (5 Euro per 10ml)/ 3ml per Tag – 1,50€

selbst gemischt – 0,30€ per Tag

Geräte

Gehen wir einfachheit halber davon aus dass ein Equipment, egal welcher Art zwei Jahre hält (2 Jahre bei Einsteigergeräten, manche Geräte halten ein Leben lang). Die Anschaffungskosten liegen bei 30€ bis 100€. Die täglichen Kosten liegen damit bei 0,04€ bis 0,14€.

Ladestrom täglich: 0,05€

Ersatzteile, Verbrauchsteile

An Ersatzteilen fallen verschiedene Dinge an. Fertigverdampferköpfe, Material für selber wickeln, austauschbare und wiederaufladbare Akkus die irgendwann auch den Geist aufgeben.

Da dieser Artikel für Einsteiger gemacht ist, liegt man nicht verkehrt in der Annahme wenn man von Fertigverdampferköpfen ausgeht die immer wieder nach besorgt werden müssen. Ein Verdampferkopf kostet je nach Modell 2,50€ bis 3,00€.

Ein Verdampferkopf hält ca. 14 Tage oder länger. Manchmal muss er aber auch nach 1 Woche ausgetauscht werden. Gehen wir von 10 Tagen aus. Das sind dann 0,30€ per Tag für Verdampferköpfe. Selber wickeln ist deutlich günstiger und läge so bei 3 Cent per Tag.

Zusammenfassende Rechnung:

  • Einsteigergerät, gekaufte teure Liquids, Ladestrom, Verdampferköpfe: 1,89€ per Tag
  • Einsteigergerät, günstig gekaufte Liquids, Ladestrom, Verdampferköpfe: 1,14€ per Tag
  • Einsteigergerät, selber gemischte Liquids, Ladestrom, Verdampferköpfe: 0,54€ per Tag
  • gehobenes Gerät, selber gemischte Liquids, Ladestrom, Verdampferköpfe: 0,64€ per Tag
  • gehobenes Gerät, selber gemischtes Liquid, Ladestrom, selber wickeln: 0,37€ per Tag

Wie man sieht ist man mit selber gemischtem Liquid und sich die Verdampferköpfe selber wickeln am günstigsten, selbst wenn man sich ein teures Gerät kauft. Doch das selber wickeln und selber mischen ist nicht für den Einsteiger gedacht und auch der Dauernutzer möchte sich nicht immer damit abgeben. Selber wickeln ist aber keine Hexenkunst, das hat man recht schnell drauf.

Mein Umstieg – von Cigalikes und den Anfängen

Nicht wenige denken bei E-Zigaretten an die Cigalikes, also die elektrischen Zigaretten die wie Zigaretten aussehen. Doch aufgrund der Kleinheit ist es nur bedingt möglich gute E-Zigaretten zu bauen die wie echte Zigaretten aussehen und im Handling der echten Zigarette nahe kommen.

Mein erster Kontakt zum elektrischen rauchen ging über solche Cigalikes. Die funktionieren am ersten Tag ganz gut, doch dann gehen die Probleme los. Ständiges aufladen, ständiges nachfüllen oder austauschen der Depots. Allerdings hat mich das Konzept des elektrischen rauchens fasziniert und ich habe gemerkt dass es funktionieren könnte. Daher machte ich mich auf die Suche und landete bei einem sogenannten Einsteigerset.

Anfänglich bin ich über die Größe einer E-Zigarette erschrocken, heute denke ich mir „wie schnuckelig“. Begriffe und all das waren mir fremd und mir rauchte der Kopf weil ich zuviel auf einmal wissen wollte.

Es hat bei mir etwas länger gedauert bis ich zum Vollblutdampfer geworden bin. Damals waren die Geräte noch nicht so toll und ein Bastler wollte ich nicht werden. Heute gibt es hervorragende Geräte die ich mich damals gewünscht hätte. An Dampfwolken wie sie heute Einsteigergeräte produzieren war damals nur bei hochklassigen Geräten vorstellbar.

Inzwischen mische ich meine Liquids selbst, kaufe nur ab und an mal eines um eine Idee einer neuen Mischung zu bekommen. Ich wickle selbst auf Selbstwickelverdampfern die damals richtig viel Geld gekostet haben. Heute bekommt man gute Selbstwickler ab 30€ oder sie sind gleich im Set mit dabei.

Dampfen macht mir Freude. Was mir keine Freude macht ist die Politik die nach den Nutzern der E-Zigarette greift. Die Politik will ja so gerne etwas von Tabaksteuer haben die nun mal bei E-Zigaretten nicht anfällt.

Wer umsteigt hat nicht nur mit dem Rauchstopp an sich zu tun, sondern er wird das Gefühl haben dass etwas in der Haptik fehlt. Etwas zwischen den Lippen, etwas das er zwischen den Fingern halten kann. Zumindest war das bei mir ausschlaggebend.

Bei fast allen Geräten muss man einen Knopf drücken, auch sehr ungewohnt wenn man Vollblutraucher ist. Ausnahme sind die Podgeräte die verstärkt auf den Markt kommen. Diese haben, wie die Cigalikes, einen Unterdruckschalter. Das heißt man zieht an dem Gerät und es kommt Dampf raus.

Mein Umstieg habe ich mit einem kleinen Podgerät(PEAS) geschafft das man auch zwischen den Lippen halten kann während man tippt (PEAS bei Amazon). Allerdings ist mir das heute nicht mehr ganz so wichtig und ich dampfe auch große Gerätschaften. Allerdings haben Podgeräte noch einen großen Raum in meinem Alltag.

 

Videos

Was für ein Gerät kann man empfehlen (von Philgood)

Vom Rauchen zum Dampfen (gutes Einsteigervideo, mit Vorstellung von Einsteigergeräten)

Anfängerfehler beim Dampfen (interessante Tipps, gute Erklärungen)

Gesundheitliche Probleme