Guardian 40W

Smok Guardian 40W im Test

Ein neues Gerät hat bei mir Einzug gehalten. Ich habe mir die SMOK guardian 40w kit von shopezigaretten.de gegönnt, ein Akkuträger mit Verdampfer in Pfeifenform.

Meine Erfahrungen und wie das Gerät in meinem subjektiven Test abgeschnitten hat könnt ihr hier nachlesen.

Ersteindruck

Guardian40w in der HandDer Pfeifenkopf der Smok Guardian ist aus Ahornholz gefertigt und fühlt sich warm und angenehm an. Das Gerät liegt ausgewogen in der Hand und der Taster zum betätigen ist gut fühlbar und erhaben angebracht.

Mit einem Gewicht von 120g inklusive Verdampfer (Pico Mini mit Verdampfer ca. 200g) ist das Gerät nicht allzu schwer und lässt sich auch leicht zwischen den Zähnen einklemmen und halten.

Im Gegensatz zu üblichen Akkuträgern wird die Guardian mit nur einem Knopf bedient, es gibt keine weiteren Tasten.

Das Display ist im Pfeifenkopf untergebracht. Manchmal sind die Zahlen etwas klein und beim einstellen muss man fix sein, denn schnell springt das Display wieder zurück.

Im Lieferumfang sind standardmäßig dabei:

  • Akkuträger Smok Guardian 40W
  • Verdampfer Helmet
  • Ersatzglas
  • 2 Verdampferköpfe (1x vorinstalliert)
  • Ladekabel
  • Bedienungsanleitung
  • Ersatzteile

Die Bedienungsanleitung ist leider nur in Englisch.

Per Scratchcode auf der Umverpackung lässt sich feststellen ob es sich um ein Originalgerät handelt.

Des öfteren liest man dass die Leute vom ansehen her meinen das wäre ein klobiges Gerät. Dem ist beileibe nicht so. Jede Pico ist deutlich größer als dieser Pfeifenkopf.

Technische Leistungwerte

Im Kit enthalten ist der Akkuträger (Pfeifenkopf mit Elektronik) und der Verdampfer Helmet. Beides ist aufeinander abgestimmt.

Akkuträger (Pfeifenkopf)

Größenvergleich Pico und Guardian 40WDie Kapazität des Akkuträger beträgt 1000 mAh und wird per Micro-USB aufgeladen. Diese vergleichsweise geringe Kapazität ist dem Komfort und der Nutzung geschuldet. Somit wird die Pfeife nicht zu schwer um sie zwischen den Zähnen zu halten.

1000 mAh ist sicherlich keine große Kapazität und wie weit man kommt hängt davon ab wie man die Pfeife nutzt. Dampft man die Pfeife genüsslich und zieht immer wieder mal ein bisschen daran dann kann man über den Tag kommen. Ganz sicher reicht es für einen genüsslichen Pfeifenabend oder zum gemütlichen angeln für einen Nachmittag.

Der Smok Guardian 4 ist für Passthrought-dampfen geeignet. Mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel ist aufladen und dampfen gleichzeitig möglich.

Die Pfeife ist im Wattmodus wie im Temperatur geregeltem Modus zu betreiben.

Verdampfer Helmet

maximale FüllhöheDer Verdampfer Helmet Nano erinnert an den Cubis von Joyetech. Das ist ein Verdampfer der wie ein Trinkglas nach unten geschlossen ist. Auch die Verdampferköpfe gleichen dem Cubis. Diese werden von oben eingeschraubt. So hat man einen nach unten dichten und auslaufsicheren Verdampfer.

Der Verdampfer selbst ist mit einem kindersicheren Verschluß ausgestattet. Die Airflow ist regelbar, allerdings nutze ich den Verdampfer so wie er ausgeliefert wurde, passt wunderbar.

Mitgeliefert werden 2 Verdampferköpfe mit 0,5 Ohm und 0,6 Ohm Widerstand. Das liest sich zunächst nach Subohm, lässt sich aber von mir als Backendampfer wunderbar dampfen. Im unten verlinkten Video wird gezeigt was ein Lungendampfer aus den Coils heraus holt.

Auffällig das gebogene Drip Tip das einem typischen Mundstück einer Pfeife gleicht. Beim Driptip handelt es sich um ein 510er DripTip der auch in jeden anderen üblichen Verdampfer passt.

Drip tipDas Driptip verfügt über 2 Gummiringe und sitzt sehr gut was es ja auch muss. Denn nichts wäre ärgerlicher als wenn das DripTip nicht hält während man die Pfeife zwischen den Zähnen hält.

TIPP: Manchmal findet man günstige Drip Tips für Pfeifen. Ich kann nur raten zu Qualität zu greifen. Viele dieser Drip Tips sitzen locker, haben ein seltsames Mundstück oder brechen.

Der Verdampfer hat einen Durchmesser von 19mm und fast 1,7ml Liquid. Diese Menge ist nicht riesig, dennoch kommt man damit ein gutes Stück weit. Es ist halt ein Kompromiss zwischen Gewicht und Größe des Verdampfers. Es ist wichtig dass das Gerät nicht besonders viel schwerer ist als eine echte Pfeife.

Achtet beim befüllen auf die Markierung „MAX“ die sich auf der Seite befindet.

Wem der Verdampfer nicht zusagt, der kann auch einen anderen Verdampfer verwenden. Selbst größere Durchmesser machen auf dem Verdampferkopf eine gute Figur.

Software

USB Anschluß Guardian 40WDie Software wird über einen Knopf gesteuert. 5x Klick und die Pfeife geht an. Allerdings habe ich das Gefühl dass ich ab und an auch 6x klicken muss. Ist das Gerät an kommt man mit einem 3-fach-Klick ins Menü. Das Menü besteht aus Symbolen durch die man sich per Tastendruck bewegt. Neben dem „+“ und „-“ Symbol finden sich weitere für die Auswahl zwischen Watt und Temperatur, der Displayanzeige oder nach wie viel mal dampfen die Pfeife ausgehen soll.

Wenn man einmal das Menü durch hat erscheint es einem recht einfach, einfacher als alle anderen Menüs die es auf den Akkuträgern gibt.

Das Gerät wird komplett über das Schlosssympbol, das letzte im Menü, ausgeschaltet.

Die Software der Guardian 4 kann man upgraden. Derzeit ist die Version 1.0.2 aufgespielt.

Praxis

Guardian 40W und Kangertechverdampfer
Guardian 40W mit Kangertech Verdampfer Subtank mini

Die Guardian 4 hat so ihre Dinge an die man sich gewöhnen muss. Ich kam beim ersten mal nicht intuitiv darauf wie das Menü bedient wird. Auch wollte das Gerät, obwohl der Verdamper erkannt wurde nicht feuern. Im Menü kann man nämlich einstellen nach wie viel Zügen sich das Gerät ausstellt. Das war bei mir auf Null. Wenn also bei euch das Gerät nicht feuern will, unter dem Symbol der Pfeife könnt ihr nachsehen ob dort auf 0 einstellt ist. Generell kann man diese Funktion mit never abwählen.

Sinn macht diese Einstellung dann wenn man weiß dass eine Zigarettenpause 12 Züge lang geht. Oder man weiß dass nach 100 Zügen der Tank leer ist. So kann man auf 90 Züge einstellen und kann rechtzeitig Liquid nachfüllen.

Guardian HalterDie Pfeife wird stets hingestellt was zur Folge hat dass der Verdampfer waagerecht liegt. Das wiederum kann dazu führen dass Kondenswasser und Liquid am Trip Tip entlang läuft und man beim nächsten dampfen einen unangenehmen Geschmack im Mund hat.

Mein Rat ist daher eine Möglichkeit zu schaffen dass das Gerät aufrecht steht. Gut geeignet ist zunächst auch das mitgelieferte Schaumstoffteil.

Fazit der Smok Guardian 40W

Rechnung und EinzelteileIch habe Freude an meiner Pfeife. Auch wenn es nur ein Akku mit Verdampfer ist, es ist ein ganz anderes, angenehmes Gefühl. Auch das halten zwischen den Zähnen finde ich sehr angenehm.

Optimal wäre es wenn der Pfeifenkopf mit einem Unterdruckschalter ausgestattet wäre. Dann könnte man mit im Mundwinkel hängender Pfeife etwas tun und zugleich dampfen. Das wurde allerdings schon an der einen oder anderen Ecke ausprobiert und führte immer wieder zu Problemen.

Den Smok Guardian 40W kann man auch mit einem anderen Verdampfer nutzen.

Ganz schick und besonder toll fühlt es sich an auch andere Verdampfer auf dem Akkuträger zu nutzen. Ich wechsel ab und zu und ich habe Freude daran.

Was Liquids angeht bin ich ein fruchtiger Typ. Doch in der Pfeife mag ich nur Tabakliquids. Durch die Pfeifenform schmecken die mir gleich noch besser.

 

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