PEAS versus My von Erl

Ich bin ja ein Fan von einfachen E-Zigaretten die robust sind und funktionieren. Sind sie dann auch noch klein und handlich wie Cigalikes dann bin ich begeistert.

Für großes Aufsehen sorgte die My von Erl, eine stylische Cigalike die ich gerne nutze / nutzte. Sie ist kompakt, einfach zu bedienen und zuverlässig.

Seit dem gibt es einen Hype um die Cigalikes. Das ruft das eine oder andere weitere Gerät auf den Markt das in die Lücke der größeren und alltagstauglichen Cigalikes stößt.

Was sind Cigalikes?

Cigalikes sind E-Zigaretten die einer Zigarette nahe kommen und mit einem Unterdruckschalter ausgestattet sind.

So muss man keinen Knopf drücken wenn man an der E-Zigarette zieht. Das kommt besonders dem ehemaligen Raucher entgegen der ja zunächst einen Ersatz für seine Zigarette sucht. In so einem Fall ist es gut wenn die Technik dem Umsteiger soweit als möglich entgegen kommt. Lest hier über die Vor- und Nachteile der Cigalikes.

PEAS von Rofvape

peas von rofvapeEine weniger bekannte Cigalike ist die PEAS von Rofvape. Das liegt daran dass sie in Deutschland wegen der 6 Monate Sperrzeit (TPD2) noch nicht erhältlich ist.

Die Händler haben teilweise die My von Erl im Sortiment, aber eben bei weitem nicht alle. Die meisten Anbieter bleiben bei ihrem gewohnten Sortiment.

Achtung Einsteiger: Sucht ihr bei Amazon so werdet ihr dort die E-Zigarette My von Erl nicht finden, allenfalls einen Akku mit der Bezeichnung E1 und Liquiddepots, Liquidpods.

Die PEAS ist derzeit in Chinashops wie Gearbest erhältlich. Die Bezeichnung ist entweder PEAS von Rofvape oder PEAS Warlock. Ich erwarte nicht dass die PEAS im deutschen Handel auftaucht.

Kurzbeschreibung

Cigalike bestehend aus Akku und einer Cartridge (analog zum Liquidpod der My von Erl). Die Cartridge der PEAS ist im Gegensatz zum Liquidpod der My von Erl zum nachfüllen vorgesehen. Dazu wird extra eine Needlebottle mitgeliefert.

Der Akku hat eine Kapazität von 400 mAh (My von Erl: 350 mAh). Der Widerstand der Wicklung beträgt 1,8 Ohm. Das Gerät gibt eine Leistung von 7 Watt an den Verdampfer ab.

Gewicht: 23g (My von Erl: 22g)

Größe: 110 x 19 x 10,5mm (My von Erl: 107 x 18 x 9,5mm)

usb peasAufgeladen wird die PEAS indem man sie direkt in den USB-Anschluß steckt. Es ist kein Kabel notwendig.

Die PEAS gibt es in verschiedenen Farben. Der Body besteht aus Aluminium und fühlt sich geschmeidig an.

Es gibt Ersatzdepots zum schnellen wechseln des Liquids oder zum mitnehmen.

Das Depot sitzt fest und klickt hörbar ein.

Nachfüllen

Die Cartridge ist zum nachfüllen vorgesehen. Dazu einfach den kleinen Gumminippel entfernen und mit der Needlecap das Liquid einfüllen. Vorsicht mit dem kleinen Nippel. Dieser ist eigenwillig und kullert gerne weg.

Man kann leere Cartridges mitbestellen. Beim Hauptgerät sind zwei Cartridges vorhanden.

Watte wechseln

Die Watte lässt sich ebenfalls wechseln. Dazu mit einem schmalen Schraubendreher seitlich den Boden heraus hebeln. Schon kommt man an die Wicklung heran. Das habe ich nun schon mehrfach gemacht da ich aus Unachtsamkeit den Verdampfer trocken gedampft habe und es kokelte.

Vergleich

Ich selbst nutze die PEAS und die My von Erl nun schon eine ganze Zeit und kann die beiden gut miteinander vergleichen.

Die häufigsten Beschwerden über die My von Erl

  • Siffen – es läuft Liquid ins Mundstück und das schmeckt sehr unangenehm. Zudem läuft Liquid aus dem Pod.
  • Kontaktprobleme – nicht immer bekommt der Liquidpod sofort Kontakt. Manchmal muss man die Kontakte zurecht biegen.
  • Blubbern – durch das Liquid das austritt kann die Luft nicht richtig angesaugt werden. Die Folge ist ein blubbern und weniger Dampf.

All das habe ich bei der PEAS nicht. Weder hat sie bisher gesifft noch musste ich umständlich nachfüllen. Der Kontakt ist stets gegeben.

Ein austauchen der Watte ist bei der PEAS wie auch bei der My von Erl möglich. Bin ich unterwegs und will die PEAS aufladen so stecke ich sie einfach in einen USB-Anschluß, in meinem Fall ist das häufig auch das Autoradio. Ich brauche kein extra Kabel.

Geschmacklich liegen beide gleich auf. Der Geschmack ist hervorragend. Wobei bei der PEAS man den Geschmack selbst bestimmen kann. Bei der My von Erl ist man auf vorgefüllte Depots angewiesen.

Fazit

peas Zuerst war ich von der My von Erl hoch begeistert, trotz Kinderkrankheiten. Diese allerdings wurden immer auffälliger. Inzwischen nutze ich die My von Erl nicht mehr. Vielleicht besorge ich mir bei Gelegenheit neue Pods und die Sifferei hört auf. Allerdings liegt eine neue PEAS nur wenige Euro über dem Preis der Nachfüllpods der My von Erl.

Die PEAS hat mich noch nie im Stich gelassen. Kein siffen, kein blubbern und einfaches nachfüllen – so macht eine Cigalike Freude. Das kommt auch dem Einsteiger entgegen. Und das zum halben Preis oder weniger im Vergleich zu der My von Erl.

Die PEAS kann ich nur empfehlen. Das ist das Gerät das ich sehr, sehr häufig dampfe, auch wenn ich hier viele andere Geräte auf dem Tisch stehen habe.

 

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