Die Drag Nano ist eine Pod E-Zigarette mit Zugautomatik.
Zuerst habe ich sie nicht besonders gemocht, aber inzwischen nutze ich den Liquidverdampfer regelmäßig.
Inhalt
Kurzbeschreibung
Der Drag Nano ist eine AIO (all in one) E-Zigarette die alles mitbringt um sofort losdampfen zu können. Die E-Zigarette ist klein und handlich, die Dampfentwicklung ist ordentlich. Das Gerät bringt keinerlei Einstellmöglichkeiten mit sich.
Sie verfügt über verschiedene Sicherheitseinrichtungen. Die 750mAh Akkukapazität sind überraschend groß und man kommt damit weit in den Tag, eigentlich sogar über den ganzen Tag.
Mit 1ml Kapazität für den Pod ist das Füllvolumen leider etwas niedrig ausgefallen.
Es gibt keine Airflow. Der Zugwiderstand ist angenehm und ideal für MTL-dampfen (mouth to lung), wie man es von der Zigarette her kennt, geeignet.
Technische Details
Die technischen Details und Ausstattung im Überblick.
Akku
- Akkukapazität: 750mAh
- Ladedauer: ca. 1 Std – kein Passthrough möglich (dampfen während des Ladevorganges)
- Ausgangsspannung:3,5V
- Gene Chipsatz – sorgt für Sicherheit und schnellstem Anspringen
- Zugautomatik
Pod
- Pod Volumen: 1ml
- Widerstand des Pod: 1,8 Ohm
- wieder befüllbar, Needlecap ideal
Maße und Gewicht
- Gewicht mit Pod: ca. 60g
- Breite x Höhe x Tiefe (ohne Pod): 39mm x 55mm x 11mm
- Pod – Überstand: 10mm
Sicherheitsfunktionen
- Überladeschutz
- Kurzschlussschutz
- Zug – Zeitbegrenzung (10s)
- Überspannungsschutz
- Ladezustandsanzeige (grün: 100% bis 60% / blau: 20% bis 60% / rot: unter 20%)
Mein Fazit / Test im Alltag
Die E-Zigarette Drag Nano ist eine alltagstaugliche E-Zigarette. Sie passt wunderbar in die Hosentasche, zickt nicht und läuft nicht aus. Ein tolles Gimmick ist die Möglichkeit einen Lanyard anzubringen. Die Smok Trinity nutze ich nur mit dem Umhängebändel weil sie überall im Outdoor dabei ist.
Der Zug ist für einen Backendampfer wunderbar passend so dass der Umsteiger von der Zigarette damit gut klar kommt.
Lästig und etwas umständlich ist die Befüllung. Aufgrund des kleinen Pods ist auch der Befüllöffnung klein und eigentlich nur mit der Needlecap oder einer Spritze machbar. Und da bedarf es auch etwas Übung um den Pod voll zu bekommen.
Zudem ist man häufig am nachschauen ob noch genügend Liquid im Tank ist da man den Füllstand nicht von außen sehen kann.
Wenn ich schnell außer Haus gehe oder mit dem Auto zur Post fahre kommt der Drag Nano mit. Auch nutze ich sie recht häufig am Schreibtisch.
Weiter weg würde ich die Drag Nano ohne Ersatzliquid nicht mitnehmen. Der Akku selbst hält lange durch.
Die Drag Nano würde ich einem Umsteiger nicht empfehlen weil das Liquid zu umständlich nachzufüllen ist.
(Das Gerät wurde von ave40.com zur Verfügung gestellt. Das hat nicht das Testergebnis beeinflußt)

Im Sommer 2012 entdeckte ich die E-Zigarette und bin seitdem sogenannter Dampfer.
Lange Jahre war ich Dualuser bis mir im September 2017 der Komplettumstieg gelang. Von daher weiß ich, dass der Umstieg von der Tabakzigarette kein Automatismus ist.
So befasst sich auch der erste Artikel in diesem Blog (Oktober 2012) mit dem Umstieg.
Anfänglich beschäftigte ich mich in Bezug auf E-Zigaretten hauptsächlich mit politischen Themen und war auf Dampferdemos, da waren einige noch nicht mal Raucher.
Inzwischen gibt es Journalisten, Blogs und Youtubekanäle die viel näher an diesen Themen sind.
Obwohl ich Reviews schreibe, bin ich nicht der Technikfreak der ein Gerät bis in die letzte Schraube und Elektroschaltung begutachtet.
Wichtig für den Einsteiger und Umsteiger ist, ob er sich auf das Gerät verlassen kann, wie die Ersatzteilsituation ist und wie sich das Gerät im Alltag behauptet.