Interview mit Gysi

Dr. Gregor Gysi hat sich in einem Interview bei Jungewelt.de zur E – Zigarette geäußert. Dabei ging es nicht um Technik, welches Liquid toll schmeckt oder darüber dass er möglicherweise gerne dampft.

Man erwartet von Herrn Gysi etwas politisches, klare Worte und Ansichten die jeder Nachvollziehen kann. Das hat er auch in diesem Interview in gewohnter Weise getan.

Herr Gysi spricht das an, was die Dampferwelt vermutet, die E-Zigarette soll nicht aus gesundheitlichen Gründen verboten werden, sondern aus Lobbygründen. Darin verstrickt ist die Bundesregierung die die Tabaklobby nach Kräften unterstützt.

Nach jetztigen Entwürfen soll es so sein, dass die E-Zigarette mehr oder weniger verboten wird, während die Zigarette weiterhin an jeder Ecke erhältlich ist.

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E-Zigarette in den Klauen der EU

Die aktiv in der Dampferszene unterwegs sind kennen es bereits schon. Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag über die Revision der Tabakrichtlinie veröffentlicht. In dieser Richtlinie wird die E-Zigarette als nikotinhaltiges Erzeugnis behandelt.

Das wiederum ist die Grundlage um die E-Zigarette und vor allem das Liquid, ohne das die E-Zigarette nicht funktioniert, gesondert zu behandeln.

Der Stand jetzt

Jetzt kann man Liquids frei kaufen. Ob 10ml Fläschchen oder als Literware. Ob mit 0 mg Nikotin oder 36 mg Nikotin. So konnte jeder für sich entscheiden was für ihn am besten war, wie er am besten schaffte von der üblichen Zigarette die Finger zu lassen.

Das Ziel der EU

Das Liquid soll zukünftig nur in Kleinstmengen mit extrem niedrigem Nikotingehalt erhältlich sein. Aktuell sind das 2 Milligramm Liquid je Verbrauchereinheit mit maximal 4 Milligramm Nikotin je Verbrauchereinheit. Alles was darüber hinaus geht soll nur noch in der Apotheke erhältlich sein. Das ist fern jeder Alltagspraxis für den Dampfer.

Wer hier die Zigarettenlobby oder die Arzneimittellobby dahinter vermutet, wird nicht verkehrt liegen. Es ist mal wieder so ein EU Ding das uns weniger Freiheit bringt. Dabei ist die EU mal angetreten für mehr Freiheit für die Bürger. Davon entfernen wir uns ständig.

Was kann man dagegen tun?

Zunächst gibt es eine Petition. Das ist ein politisches Mittel das durchaus Wirkung zeigen kann. Es ist also nicht einfach eine „das hat keinen Sinn“ Aktion. Es hat durchaus Sinn.

Dann kann man seinen EU Abgeordneten anschreiben. Wenn man nicht weiß wer das ist, der soll einfach mal seinen Bürgermeister fragen oder googeln. Schreibt sachlich und bittet darum, diese Richtlinie zu verhindern.

Aber was ihr auf alle Fälle tun könnt, unterzeichnet diese Petition! Jede Stimme hilft!

Bastler im Bastelwahn

Die letzten Wochen waren dicke voll mit Arbeit. Daher wurde die Dampfergarage etwas vernachlässigt. Daher sei hier ein gutes neues Jahr als Wunsch nachgetragen.

Dampfer, E-Raucher, e-Zigarettenraucher sind ein Bastlervolk. Das muß man nicht, die Auswahl an Dampfgeräten (e-Zigaretten) sind heute so gut, dass man sich einfach das richtige Equipment kaufen muß und schon kann es losgehen. Doch das dampfen ist für viele Hobby und somit auch ein Spielfeld der Bastelei.

Das folgende Video zeigt einen Bastler, der sich einen Tank für einen DC (Dual Coil) gebastelt hat, weil er nicht auf den Tank warten möchte. Ich selbst warte lieber 2 Tage auf den Postboten, bevor ich mich an diese Bastelei wage. Aber es ist schon klasse was sich die Leute so einfallen lassen.

Der WAZ und die unrühmliche Rolle

Im Artikel „Video an Frau Steffens“ habe ich auf einen Artikel der WAZ (Der Westen) verlinkt. Dort wurde online über das Verhalten von Frau Steffens unter der Schlagzeile „Ministerin Steffens hielt E-Zigaretten Gutachten geheim“ berichtet.

Inzwischen hat die Zeitung den Titel in „Ministerin Steffens verteidigt E-Zigaretten Verbot“ abgeändert. Es werden kritische Kommentare und Benutzerprofile gelöscht.

Das nennt sich freie Presse? Auf so eine Presse kann man getrost verzichten. Wer zensiert und sich der Politik zu liebe verbiegt ist kein freies Nachrichtenblatt.

Die Ruhrbarone haben ebenfalls über den Vorfall berichtet. Das Onlinemagazin hat daraufhin eine Mail des Gesundheitsministerium erhalten. Dennoch bleiben die Ruhrbaron bei ihrer Berichterstattung.

Liebe Frau Steffens, es ist nicht mehr aus der Welt zu zaubern was Sie verbockt haben. Ich befürchte dass das der generelle grüne Geist ist. Die anstehende Wahl und meine Stimmenabgabe in Niedersachsen überlege ich mir noch einmal. Eigentlich hatte ich schon für mich entschieden.