So klappt der Umstieg auf die E-Zigarette

„Hast du mal ne‘ Kippe?“ Dies ist eine Frage, die viele Menschen gerne mit „Nein“ beantworten würden. Viele Leute versuchen das Rauchen einzuschränken oder gar ganz damit aufzuhören, doch nur die wenigsten schaffen es letztlich wirklich. Ein kalter Entzug ist oftmals auch nicht der richtige Weg, da ein Großteil früher oder später wieder zur Zigarette greift.

Ein Ansatz, welcher vor allem auch in der Medizin angewendet wird, ist es nach und nach Substanzen abzusetzen. Wie wäre es also mit dem Umstieg von der Zigarette auf die E-Zigarette? Dampfen statt rauchen heißt hierbei die Maßnahme. Doch wie klappt es wirklich mit dem Umstieg auf die elektronische Zigarette und E-Liquids und was gibt es zu beachten? Hierauf wollen wir im folgenden Eingehen.

Was ist bei der Wahl der E-Zigarette zu beachten?

Der Entschluss, sein Rauchverhalten zu überdenken beziehungsweise einzudämmen ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Der Umstieg auf eine elektronische Zigarette kann Ihnen hierbei sehr gut weiterhelfen. Wichtig dabei ist, dass man bei der Auswahl keine Fehler begeht. Zu Beginn kommt es auf die Wahl eines geeigneten Gerätes an, welches zukünftig die Zigarettenschachtel ersetzen soll.

Man unterscheidet hierbei in 2 Varianten:

1) Offenes System (zur Selbstbefüllung)

Dieses System hat den Vorteil, dass es eine Vielzahl an möglichen E-Liquids gibt. In vielen Fällen ist die Hardware auch leistungsstärker als bei geschlossenen Systemen. Dies äußert sich vor allem im Akku der Geräte, welcher größer und somit leistungsfähiger ist.

Bei dieser Art der E-Zigarette muss allerdings auch das Liquid selbst eingefüllt werden und der Anwender muss den Verdampfer regelmäßig kontrollieren. Wird dies nicht gemacht, kann die Rauchqualität rapide sinken. Darüber hinaus sind Geräte aufgrund der vergleichsweise großen Akkus ebenfalls relativ groß.

2) Geschlossenes System (Mit Wechselkapseln)

Bei den geschlossenen Varianten der E-Zigarette liegt der Fokus auf Schlankheit und Einfachheit. Mit dem Wechsel der Kapsel ist der Dampfer im Handumdrehen wieder einsatzbereit. Dadurch, dass die Kapseln einen eingebauten Verdampfer haben, muss dieser nicht kontrolliert werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Geschmäcker auch gewechselt werden können, ohne dass diese leer sind.

Da die Kapseln immer nur auf das jeweilige E-Zigaretten-Modell abgestimmt sind, kann man auch nur diesen Typ verwenden. Dies schränkt die Auswahl im Gegensatz zur Selbstbefüllung mit dem E-Liquid ein. In puncto Akkuleistung können diese einfachen Geräte jedoch nicht mit den Liquid-Systemen mithalten.

E-Zigarette mit oder ohne Nikotin?

Eine wichtige Frage, die sich jeder Umsteiger im Vorfeld genau überlegen sollte, ist die Wahl der Nikotinmenge. Wer das Nikotin komplett absetzt und nur auf Dampf als Ersatz zur Zigarette setzt, der läuft Gefahr mit der Alternative unzufrieden zu sein. Hierauf folgt nicht selten der erneute Griff zur Zigarette. Besser ist es zu Beginn den Nikotingehalt an das aktuelle Rauchverhalten anzupassen. Wer beispielsweise ca. 1 Schachtel am Tag geraucht hat, der sollte zu Beginn mit 18 Milligramm Nikotin je Milliliter starten. Anschließend kann dieser Gehalt Schritt für Schritt reguliert werden, um den Körper nach und nach umzugewöhnen.

Wie hält man die Motivation oben, ohne in alte Muster zu verfallen?

Nach dem Umstieg ist es sicherlich der schwerste Part an der ganzen Sache, nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Hierzu gehört viel Willenskraft. Wer jedoch positiv denkt, sich immer wieder motiviert und sein Ziel fest im Auge hat, kann es schaffen. Ein weiterer Bonus ist der angenehmere Geruch, welchen wir aber vor allem auch unser Umfeld zu schätzen wissen wird.

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